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Goch: Startschuss für den Sylvesterlauf in Pfalzdorf fällt am Samstag

Leichtathletik : Der Startschuss für den Sylvesterlauf

Ab Samstag sind Meldungen für die Veranstaltung von Alemannia Pfalzdorf möglich. Wegen der Pandemie gibt es aber Einschränkungen. So ist die Teilnehmerzahl derzeit auf 2500 Sportler begrenzt. Es gilt die 3G-Regel.

Alemannia Pfalzdorf ist sich des Risikos durchaus bewusst, dass eine Menge Arbeit am Ende für die Katz sein könnte. Doch die Verantwortlichen gehen es bewusst ein, weil sie in Zeiten der Pandemie auch ein Zeichen setzen wollen. Die Alemannia wird am Freitag, 31. Dezember, die 33. Auflage ihres Sylvesterlaufs organisieren. Der Startschuss dafür wird am morgigen Samstag um 12 Uhr gegeben. Ab dann sind im Internet unter www.taf-timing.de und www.sylvesterlauf.de Meldungen für die Rennen möglich, die am letzten Tag des Jahres ab 13.15 Uhr im Gocher Ortsteil stattfinden werden und bei denen die 3G-Regel gilt.

Schon bei einem ersten Treffen des Organisations-Teams im Sommer wurde die Entscheidung gefällt, es zu versuchen, den Sylvesterlauf in diesem Jahr wieder auszurichten. „Wir hätten es uns leicht machen und die Veranstaltung noch einmal absagen können. Doch das wollten wir nicht, weil wir auch beweisen wollen, dass es in der Pandemie langsam zurück zur Normalität geht“, sagt Tim Verhoeven vom Organisations-Team der Alemannia. Überhaupt kein Thema war es, den Lauf erneut virtuell anzubieten, was 2020 geschehen war und immerhin noch weit mehr als 800 Sportler auf die Beine gebracht hatte. „Das war nicht annähernd ein Ersatz für den eigentlichen Sylvesterlauf“, so Verhoeven. Der zog schon weit mehr als 3000 Teilnehmer an, als Corona noch kein Thema war.

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Die Verantwortlichen haben seit dem Sommer viele Gespräche geführt. Jetzt steht das Programm, bei dem es wegen der Pandemie Einschränkungen geben wird. Die Alemannia hat die Starterzahlen für die Rennen zunächst auf insgesamt 2500 Teilnehmer begrenzt. Dazu hat ihr die Stadt Goch geraten. „Denn wir müssen ja bei jedem Starter kontrollieren, ob er genesen, getestet oder geimpft ist. Das ist die größte Herausforderung bei der Organisation für uns. Wenn wir sehen, dass wir das gut in den Griff bekommen könnten, werden wir überlegen, ob wir die Teilnehmerzahl eventuell noch erhöhen“, sagt Verhoeven.

Es wird beim Event, bei dem stets alle Pfalzdorfer dabei sind, selbst mitlaufen, helfen oder anfeuern, auch getrennte Bereiche für den Start und die Siegerehrung geben. Die Alemannia wird zwar darauf verzichten, bei den Erwachsenen alle Platzierten auszuzeichnen. Bei den Läufen für den Nachwuchs soll das aber geschehen. Da war sich das Organisations-Team schnell einig. „Die Kinder mussten über Monate auf so viel verzichten – jetzt wollen auch wir ihnen zeigen, dass langsam wieder Normalität einkehren wird“, sagt Tim Verhoeven. Das Rennen der Schüler wird dabei diesmal nicht über 3000 Meter, sondern nur über 1400 Meter führen. „Dazu haben uns einige Trainer geraten, weil die Kinder nach der langen Pause noch einen Trainingsrückstand haben“, so Verhoeven.

Das Gerüst für die Veranstaltung steht. Doch es wartet noch eine Menge Arbeit auf die Alemannia, die bei der Organisation wieder auf rund 150 Helfer setzen kann. So wird derzeit etwa überlegt, ob am Veranstaltungstag nicht die Möglichkeit zu Corona-Schnelltests im Ort angeboten werden kann. „Wir waren in den vergangenen Jahren zu diesem Zeitpunkt bei den Vorbereitungen zum einen schon wesentlich weiter. Zum anderen müssen viele Dinge berücksichtigt werden, die vor Corona kein Thema waren. Aber wir werden das alles schaffen. Die Motivation ist groß“, sagt Tim Verhoeven.

Und daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Pandemie dem allen noch ein Ende bereiten könnte. „Natürlich müssen wir damit rechnen, dass wir die Veranstaltung eventuell kurzfristig absagen müssen. Doch damit beschäftigen wir uns aktuell nicht“, so Verhoeven, der sich über die große Unterstützung freut. Die Stadt Goch sei eine große Hilfe bei der Vorbereitung. Der Gesamtverein trage alles mit. Verhoevens Dank gilt zudem den Sponsoren Stadtwerke Goch, Volksbank an der Niers, der Firma Macle und der AOK. Sie würden mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass der Verein kein finanzielles Risiko eingeht, wenn doch alles abgeblasen werden müsste und das große Lauffest auf dem Dorf nicht steigen kann.