Tennis Goch behält in engem Match die Oberhand

Goch · Tennis, Damen-Bezirksliga: TC Goch - TG Brüggen 5:4. Die Rot-Weißen behielten in den entscheidenden Doppelpartien die Nerven.

 Gochs Jana Zitzke bestätigte gegen Brüggen ihre seit einigen Wochen bestechende Form.

Gochs Jana Zitzke bestätigte gegen Brüggen ihre seit einigen Wochen bestechende Form.

Foto: Verein

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie gegen Treudeutsch Lank und die Zweitvertretung des Gladbacher HTC haben die Damen des TC Rot-Weiß Goch wieder einen Sieg eingefahren. „Wir sind als Mannschaft wirklich sehr glücklich über den knappen Sieg. Die Partien waren alle sehr ausgeglichen und spannend. Umso besser, dass wir als Mannschaft die Ruhe bewahrt haben haben“, sagt Mannschaftsführerin Anika Brendgen.

An erster Stelle verlor Spitzenspielerin Elke Duivenbode gegen Marie Przybilla mit 2:6 1:6. Vanessa Weinarten hatte hinter ihr mit 6:7, 3:6 das Nachsehen gegen Svenja Lange. Spannend gestaltete Anika Brendgen selbst ihre Begegnung mit Janina Pöhler. Sie zwang ihre Kontrahentin in den dritten Satz - mit Erfolg. Ihr Endergebnis lautete: 6:1, 3:6, 10:3. An vierter Stelle hatte Franziska Voß gegen Charlotte Fleiß keinerlei Mühe, sie überlag mit 6:4, 6:2. Gleiches gilt für Jana Zitzke mit 6:4, 6:3. Erst im Match-Tie-Break hatte Nachwuchstalent Maxima Michalak das Nachsehen. Sie gratulierte ihrer Gegnerin zu einem äußerst engen 1:6-6:3-12:10-Erfolg.

So stand es nach den Einzelpartien 3:3-Remis. Die Entscheidung mussten die Doppel herbeiführen. „Wir haben unsere Aufstellung perfekt gewählt. Der Plan ist aufgegangen, in den Doppeln waren wir schlichtweg besser“, sagt Brendgen. Diese Stärke bewiesen die Rot-Weißen schon an anderer Stelle eindrucksvoll. Brendgen ging in der ersten Doppelpartie mit der Niederländerin Elke Duivenbode an den Start und überlag mit 4:6, 7:6, 11:9. „Wir haben die Nerven behalten und unser Spiel durchgesetzt“, sagt Brendgen. Weingarten und Voß verloren mit 5:7, 1:6. So oblag die Spielentscheidung dem Duo Jana Zitzke und Maxima Michalak. Sie aber deklassierten ihre Gegnerinnen mit 6:0, 6:2. Durch den zweiten Sieg in dieser Spielzeit scheint der Klassenverbleib der Weberstädterinnen wahrscheinlich. Zwei Duelle warten noch auf die Damen von der Jahnstraße. Am 16. Juni gastieren sie beim TV Vennikel, am finalen Spieltag geht es gegen das Schlusslicht vom Hülser SV. Aktuell rangiert das Aufgebot um Anika Brendgen auf dem fünften Tabellenplatz.