Reiten Gelungener Abschluss der Winterevent-Serie an der Maasstraße

Goch · Der Dressur- und Freispringtag des RFV „von Driesen“ Asperden-Kessel kommt bei Zuschauern und Teilnehmern gut an. Maren Opitz sichert sich den Vereinsmeistertitel in der Dressur.

 Die neue Dressur-Vereinsmeisterin Maren Opitz (Mitte), die zweitplatzierte Christin Zevens (links) und die drittplatzierte Maxime Sangen (rechts) beim Siegerfoto mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Bernd Emmers (mit Siegerpokal) und Richter Achim Lennartz (rechts außen).

Die neue Dressur-Vereinsmeisterin Maren Opitz (Mitte), die zweitplatzierte Christin Zevens (links) und die drittplatzierte Maxime Sangen (rechts) beim Siegerfoto mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Bernd Emmers (mit Siegerpokal) und Richter Achim Lennartz (rechts außen).

Foto: Alexander van de Kamp

Erneut standen am Wochenende die Reithallen des gastgebenden Reit- und Fahrvereins (RFV) „von Driesen“ Asperden-Kessel im Mittelpunkt der Pferdesportfreunde der Region. Denn mit der erstmaligen Kombination eines Dressur- und Freispringtages, setzte der RFV einen gelungenen Schlusspunkt unter die AWE-Winterturnierserie, die in der Hallensaison mit drei Turnieren und vier Trainingsspringen zu Buche schlug – ein echtes Mammutprogramm.

Das gab es auch bei der letzten Veranstaltung, die früh am Morgen mit der L-Dressur eingeläutet wurde und in der sich Annette von Stephoudt (Wetten) die Goldschleife in der ersten Abteilung dieser Prüfung mit Sir Johann (Wertnote 7.90) sicherte. Die zweite Abteilung gewann Stefanie Roskoth (Veen), die Humphrey Bogart (WN 7.60) an den Start gebracht hatte.

„In den beiden Dressuren auf A*-Niveau wurden unter anderem auch die neuen Vereinsmeister ermittelt“, sagte Pressewart Alexander van de Kamp. Diesen Titel sicherte sich Maren Opitz (Ietessa) vor Christin Zevens (Finest Best) und Maxime Sangen (Belle). Ein besonderes Highlight waren die Führzügelklasse und die Reiterwettbewerbe, in denen die jüngsten Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellten. Begeisterung gab es bei den Richtern Tonius Tielmann, Achim Lennartz und Dieter Kempken, die einmal mehr die Wichtigkeit dieser Prüfungen hervorhoben. „Von den jüngsten Reitern ging es am Abend zu den jüngsten Ponys und Pferden im Zuge des traditionellen Freispringwettbewerbes über“, so van de Kamp.

Bei den drei- und vierjährigen Ponys war es die vierjährige Schimmelstute Renate, die im Besitz der Zuchtgemeinschaft (ZG) Böhling mit ihrem Sprungvermögen und ihrer Übersicht überzeugte. Sie wurde von Heiner Messing und Franz–Josef Heizer mit einer Endnote von 8,5 (9 = sehr gut) bewertet. Rang zwei gab es für den vierjährigen Mighty Joe (8,4) aus der Zucht des Kranenburgers Hagen Schulte-Geldermann. Bei den dreijährigen Springpferden siegte die Oldenburger Stute Action Bluna aus der Zucht der ZG Schraets. Platz zwei ging an Hülmer Heide, Rang drei belegte Rocket Lady Z im Besitz des Asperdener Theo Schoofs, gleichauf mit dem Hannoveraner Archie.

Den Abschluss eines intensiven Turniertages, der 16 Stunden andauerte, bildeten die vierjährigen Springpferde. Den Sieg sicherte sich der Hannoveraner Karuso im Besitz von Gerd Neukäter. Platz zwei gab es für Frieda Farbenfroh von Volker Schlarhorst-Schulten und Rang drei erreichte der vierjährigen Nebraska W von Heinz Dieter Feltens.

Die „AWE-Events“ waren bedingt durch die anhaltende Pandemie und die damit verbundenen Auflagen ein echter Kraftakt für den Verein. Die Veranstaltungen haben für einen erheblichen Mehraufwand gesorgt. „Wir mussten auf ständig wechselnde Bedingungen reagieren, haben deutlich mehr Helfer benötigt und viel investiert, um den Teilnehmern und Besuchern sichere Events zu garantieren. Letztlich sind wir stolz auf das Erreichte, da es für uns wichtig war, dass Reiter und Pferde hinsichtlich Ihrer Ausbildung nicht noch ein weiteres Jahr verlieren sollten“, sagte Alexander van de Kamp.

Die vollständigen Ergebnisse vom AWE Dressur- und Freispringtag können auf der Internetseite des Vereins unter  www.rv-asperden-kessel.de eingesehen werden.

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