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Volleyball: Goch fordert Ligaprimus Moers alles ab

Volleyball : Goch fordert Ligaprimus Moers alles ab

Volleyball-Bezirksliga: KSV dominiert Spiel am Gocher Netz. Bedburg-Hau punktet, aber Siegesserie reißt.

Bezirksliga-Damen: 1. VBC Goch – Moerser SC 1:3 (25:13, 16:25, 20:25, 21:25). Zu Beginn des Topspiels gegen Moers kamen die VBC-Fans, die zuletzt Gochs desolaten Auftritt gegen Sevelen gesehen hatten, aus dem Staunen nicht heraus. Die VBC-Sechs um Zuspielerin Carla Müller eröffnete das Duell mit dem Ligaprimus mit einer 5:1-Führung und ließ sich nach Punktegewinnen des MSC zum 5:4 nicht verunsichern. Goch machte mit starken Angriffen, großem Druck am Aufschlag und viel Einsatz in Annahme und Abwehr überraschend selbstbewusst weiter. Moers war beeindruckt, musste dem VBC ein klares 25:13 zugestehen. Nach dem 0:1-Satzrückstand zeigte der Ligaprimus neben Kampfkraft zusehends seine große Qualität in Aufbau und Angriff. Aber der VBC hielt gegen den aufkommenden MSC mit zuletzt selten zu sehender Harmonie im Spielaufbau, Mut zum Risiko bei Aufschlägen und im Angriff nach dem 16:25 des MSC zum 1:1 weiter voll dagegen. Immer wieder stellten Gochs Angreiferinnen Hannah Bovet, Michelle Joosten, Emilie Böhnke, Jenna Peters und Paula Hoffmann Abwehr, Annahme und Block des MSC vor Probleme. Moers musste daher in vielen sehenswerten Szenen alles geben, um mit 25:20 und 25:21 zum 3:1-Sieg am Gocher Netz zum kommen.

VBC: Müller, Peters, Joosten, Böhnke, Hoffmann, Bovet, Krauß, M. Rühl.

Bezirksliga-Damen:VT Kempen – SV Bedburg-Hau 3:2 (25:22, 27:25, 13:25, 17:25, 15:11). Keineswegs unerwartet wurde Haus Duell mit Kempen kein Sonntagsspaziergang. Im ersten Satz verlor die SVB-Sechs ab 7:7 den Kontakt zu Kempen. Vielen Pässen von Haus Zuspielerin Marlena Bovet fehlte die Präzision und oft genug setze sie am Netz nicht ihre stärksten Angreiferinnen ein. Zum Ende von Satz eins wechselte sich SVB-Spielertrainerin Petra Stockhorst bei 19:22 im Zuspiel ein, doch mit 22:25 endete das Finale dieses Satzes gleichermaßen wie das von Durchgang zwei mit 27:25 mit Satzgewinnen zum 2:0 für Kempen. Allerdings hatte die SVB-Sechs inzwischen besser zu ihrem Spiel gefunden. Hau spielte in den Sätzen drei und vier nun seine Stärken im Angriff, wie die beiden deutlichen Satzgewinne von 25:13 und 25:17 zum 2:2 bewiesen, optimal aus. Kempen war dabei meist in der Defensive und alles sprach für einen weiteren Satzgewinn der zuvor viermal in Folge siegreichen SVB-Sechs im nötigen Tie-Break. Doch daraus wurde nichts. „Im fünften Satz waren wir irgendwie kaputt. Der letzte Biss war nicht mehr da“, sagte Stockhorst zum 11:15 und 2:3. Ein Trostpflaster war für sie, dass trotz des Endes der Siegesserie die beiden Satzgewinne einen Punkt brachten.

SVB: Bovet, Messing, Bündgens, Golibrzuch, Pohl, Garbelmann, Stockhorst, Ebben, Kühn.

Bezirksliga-Herren: 1. VBC Goch – Kevelaer SV II 0:3 (15:25, 20:25, 6:25). In heimischer Kulisse machte Bezirksliga-Schlusslicht Goch im Kreisderby gegen Kevelaers Zweitvertretung in jeden der drei Sätze immer mal wieder durch Punktgewinne am Aufschlag und im Angriff auf sich aufmerksam. Doch die guten Szenen der Gocher Angreifer Felix Wetzold, Mika Neikes und Maik Herbst reichten nicht aus, um die als Favorit aufschlagenden Marienstädter ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Zu oft zeigte Gochs junge Sechs bei Angriffen viel zu viel Respekt vor Kevelaers Block. Hinzu kam, dass auch der Spielaufbau der Gäste von größerer Präzision und Effektivität geprägt war. Nur anfangs von Satz zwei, als die VBC-Sechs mit 5:1 in Führung ging, hatte der KSV das Spielgeschehen kurzzeitig nicht unter Kontrolle. Ansonsten hatte der Tabellenvierte das Spiel und die junge Gocher Sechs sicher im Griff. Klare Führungen von 18:11 in Satz eins, 18:13 im zweiten Satz und 18:4 im mit 25:6 sehr hoch gewonnenen dritten Satz bewiesen es.

VBC: Willems, Averbeck, T. Köllner, Wetzold, Neikes, Herbst, Meeners, B. Köllner, Giesen, Gietmann, Drath.

Bezirksliga-Herren: Verberger TV II - SV Bedburg-Hau II 0:3 (25:9, 25:20, 25:18). Nach einer fast vierwöchigen Spielpause gelang es Haus Zweitvertretung in Duell mit Verberg nicht, an den eigenen starken Auftritt beim 3:0-Sieg über Wachtendonk anzuknüpfen. Die SVB-Sechs um Zuspieler Romeo Browder fand anfangs des Duells mit dem Tabellenzweiten aus Krefelds Vorort nicht zu ihren Spiel und kassierte mit einem einstelligen Satzverlust zum 0:1 die Höchststrafe im Volleyball. Erst ab Satz zwei stellte sich Hau besser auf die beengten Verhältnisse in der kleinen Halle an der Moerser Zahnstraße ein. „Im ersten Satz konnten wir nicht so gut angreifen. Das ging in den folgenden Sätzen besser“, hielt Angreifer Benedikt Pieper zu Haus deutlich höheren Punktausbeuten in den folgenden Durchgängen fest. Die Sechs von SVB-Coach Guido Oster konnte den Tabellenzweiten Verberg bei ihren nun weniger deutlichen Satzverlusten von 20:25 und dann 18:25 nun viel stärker fordern als noch im Auftaktsatz.

SVB: R. Browder, D. Browder, Pieper, Herold, Heiming, Grabowski, L. Matenaar.