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Goch: Doppelerfolg für Malin Duvenhorst beim Late-Entry-Turnier

Reiten : Doppelerfolg für Malin Duvenhorst beim Gocher Late-Entry-Turnier

Die Veranstaltung der Gocher Pferdefreunde kommt bei den Teilnehmern gut an – trotz der umfangreichen Corona-Schutzmaßnahmen. Die höchste Wertnote erhält der Kranenburger Otmar Eckermann.

Auch wenn die Hygiene- und Infektionsschutzvorschriften Reiter und Betreuer beim Late-Entry-Springturnier der Gocher Pferdefreunde am vergangenen Sonntag ständig begleiteten, waren alle doch froh, endlich wieder Turnierluft schnuppern zu dürfen.

Das Glockensignal zum Start im Springparcours zu hören und den treuen Vierbeiner unter Wettkampfbedingungen über die von Parcourschef Georg Broeckmann erstellen Hindernisse zu lenken, sorgte für Freude. Die Einhaltung sämtlicher Corona-Auflagen war auch für Franziska Tönnißen und Reiner Kunz in der Turnierleitung ein absolutes Muss. Schließlich waren diese Vorgaben Inhalt der Genehmigung gewesen, diese als „Late-Entry-Springturnier“ deklarierte Veranstaltung überhaupt durchführen zu dürfen.

Klar, dass man im Verlaufe des Turniers auch peinlich genau drauf achtete, dass all diese Vorgaben eingehalten wurden. Doch hatte das Duo in der Turnierleitung diesbezüglich wenig zu tun, da sich Reiter und Begleiter diszipliniert verhielten. Und so startete dieses Springturnier zunächst mit der Springpferdeprüfung auf A*-Niveau, zu der Ralf Brücker und Wiltrud Giesen-Rechmann am Richtertisch Grundtempo, Regulierbarkeit und auch die Wendigkeit der ihnen vorgestellten Pferde bezüglich der Rittigkeit ebenso beurteilten, um diese in eine Wertnote (WN) zusammenzufassen, wie deren Anpassungsfähigkeit und Beintechnik im Zuge der Springmanier.

Dabei gefiel ihnen der vierjährige Schimmelhengst Corolando im Sattel vom Kranenburger Otmar Eckermann (WN 8,30) offensichtlich einen Hauch besser als die Hannoveraner Stute Cleo mit Carolin Ophey (Asperden-Kessel) (8,20).

Im Gegensatz dazu konnte Malin Duvenhorst (Asperden-Kessel) im folgendem A**-Springen gleich einen Doppelerfolg für sich verbuchen, der auch der für den RV Xanten startenden Gina Prüß mit Eleska in der ersten Abteilung des L-Springens gelang. In der zweiten Abteilung triumphierte erneut Malin Duvenhorst mit Curious Coco.

In der ersten Abteilung des M*-Springens setzte sich Lisa Marie Janßen (Keppeln) mit Nashville B durch, Platz zwei ging an die Issumerin Lea Hein mit Ed Hardy. „Nachdem Eddie mit seiner zehnten fehlerfreien Runde in Folge mit Lea einen tollen zweiten Platz belegt hat, steht für ihn jetzt Wellness auf dem Tagesplan“, sagte Andrea Hein.

In der zweiten Abteilungdes M*-Springens lag Rene Lamers (Keppeln) mit Candy ganz vorne im Klassement. Platz zwei holte Arnold Janßen (Keppeln) mit Andorra L.W. Der dritte Rang ging an die Lokalmatadorin Lena Swertz (Goch) mit Florian.