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Goch: Alemannia Pfalzdorf setzt sich ambitionierte Ziele für Kreisliga A

Fußball : Alemannia Pfalzdorf möchte es diesmal besser machen

Die Mannschaft hat die für sie enttäuschende Saison 2019/20 in der Kreisliga A mittlerweile aufgearbeitet. Der Kader wurde nun verkleinert.

In der vergangenen Spielzeit blieb Alemannia Pfalzdorf in der Fußball-Kreisliga A hinter den eigenen Erwartungen zurück. Das neue Trainer-Duo Markus Hierling/Peter Franke wollte mit der Mannschaft, die in der Spielzeit 2019/2020 nur wegen des um drei Treffer schlechteren Torverhältnisses den Aufstieg verpasst hatte, erneut einen Spitzenplatz belegen. Doch es lief lange nicht rund für das Team. Am Ende sprang nur Rang sieben heraus.

„Die Ursachen für das enttäuschende Abschneiden sind vielfältig. Wir als Trainer, aber auch die Mannschaft haben Fehler gemacht. Lange Zeit hat es zwischen diesen beiden Seiten einfach nicht gefunkt. Wir sind nicht als Einheit aufgetreten“, sagt Hierling. Deshalb hätten einige Gespräche stattgefunden. „Es wurden von beiden Seiten viele Dinge angesprochen. Jetzt wollen wir es besser machen“, so Hierling. Dabei wird er die sportliche Verantwortung alleine schultern. „Ich werde ohne Co-Trainer arbeiten, um noch näher an den Spielern zu sein“ , sagt er.

Auch im Team gibt es einen großen Umbruch. Acht Kicker aus dem Kader der vergangenen Saison sind nicht mehr dabei. Dem stehen drei Zugänge aus der eigenen Jugend gegenüber. „Wir werden mit einem deutlich kleineren Kader arbeiten. 24 Spieler waren einfach zu viel, da hat es schon viele persönliche Enttäuschungen und dadurch auch Unruhe gegeben. Ein kleineres Aufgebot birgt natürlich auch Risiken, aber deren sind wir uns bewusst“, sagt Markus Hierling. Er hält beim Thema Saisonziel den Ball flach. „Nach der vergangenen Spielzeit werden wir mit viel Demut in die Saison gehen. Unser Ziel wird es vor allem sein, dass wir uns verbessern“, so der Coach.