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Fußball: Gipfeltreffen in der Weberstadt

Fußball : Gipfeltreffen in der Weberstadt

Die Gocher Viktoria erwartet als Tabellenzweiter am Sonntag Tabellenführer VfR Krefeld-Fischeln zum Spitzenspiel (Anstoß 15 Uhr). Für den Sieger der Partie rückt der Aufstieg ein gutes Stück näher.

So holprig die Rückrunde der Gocher Viktoria auch verlief, das in der Winterpause intern neu formulierte Ziel Aufstieg haben die Mannen von Manfred Tebeck noch nicht aus den Augen verloren und dazu gibt es auch gar keinen Grund.

Zwar gehen die Schwarz-Roten aufgrund der zuletzt eher durchschnittlichen Punktausbeute als Verfolger in das Spitzenspiel gegen den VfR Krefeld-Fischeln, aber mit einem Sieg vor heimischen Publikum können die Weberstädter dem Kontrahenten wieder die Tabellenführung abjagen und hätten dann alles weiter in der eigenen Hand. Um den Stellenwert der Partie sieben Spieltage vor Schluss weiß auch "Mucki" Tebeck: "Bei einer Niederlage unsererseits, wovon ich aber nicht ausgehe, wäre vielleicht schon eine kleine Vorentscheidung gefallen. Wir dürfen nicht nervös agieren und müssen von der ersten Minute an hochkonzentriert zu Werke gehen. Wir wollen aufsteigen, Fischeln muss aufsteigen. Deshalb liegt der Druck beim Gegner", ist der Gocher Coach guter Dinge in Erwartung eines engen Duells zweier gleichstarker Mannschaften. Das 3:0 beim SV Budberg hat dem Gocher Selbstvertrauen gut getan. Insbesondere auf der Leistung im zweiten Durchgang soll aufgebaut werden, denn am Sonntag wird eine Topleistung vonnöten sein.

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Personell ist bei den Gochern wohl alles an Bord. "Kleinigkeiten werden den Ausschlag geben. Vielleicht fällt die Entscheidung in der Mittelfeldzentrale", erklärt Tebeck. In der Hinrunde bezogen die Gocher in Fischeln die einzige Niederlage der gesamten Halbserie (0:2). "Da ist noch eine Rechnung offen." Aber auch beim Gegner geht man zuversichtlich in das Gipfeltreffen.

Die Generalprobe gegen den GSV Moers am letzten Wochenende (4:1) verlief mehr als reibungslos. Offensiv ausgerichtet drückte der VfR vom Start weg sein Spiel energisch durch. Den mit erfahrenen Akteuren gespickten Kader sehen Cheftrainer Josef Cherfi und sein "Co" Ralf Rusbült nun da wo er hingehört, an der Spitze derLandesliga, nicht nur tabellarisch, sondern auch vom spielerischen Niveau her. Den von Saisonbeginn an ganz klar angestrebten Wiederaufstieg gilt es nun zielsicher anzupeilen. Ein Vorhaben, das aber auch die hiesige Konkurrenz aus der Weberstadt im Sinn hat.

(RP/rl)