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Fußballerinnen des VfR Warbeyen freuen sich auf Duell mit dem GSV Moers

Fußball-Regionalliga der Frauen : VfR Warbeyen freut sich auf das Duell mit dem GSV Moers

Die Mannschaft ist an diesem Sonntag beim Tabellenschlusslicht zu Gast. Trainer Sandro Scuderi rechnet aber nicht mit einem Selbstläufer für sein Team.

Für den Frauenfußball-Regionalligisten VfR Warbeyen ging am vergangenen Wochenende eine lange Negativserie zu Ende. Seit dem 1:0-Sieg am ersten Spieltag gegen den SV Budberg hatte die Mannschaft von Trainer Sandro Scuderi in der Liga keine drei Punkte mehr einfahren können. Beim 6:1-Heimerfolg über Menden schoss sich der VfR nun den Frust der vergangenen Wochen quasi von der Seele.

Am Sonntag, 13 Uhr, steht nun die nächste wichtige Aufgabe vor der Tür. Beim Liga-Schlusslicht GSV Moers sollen die nächsten drei Punkte folgen. Der GSV hat seinerseits noch kein Spiel gewonnen und insgesamt erst zwei Punkte auf dem Konto. Diese stammen aus den Partien gegen Spoho Köln und Bayer Leverkusen II. Beide Spiele endeten 1:1.

Gerade letzteres Ergebnis zeigt, dass der VfR Warbeyen gewiss gut daran tut, den Tabellenletzten nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn ein Punktgewinn gegen die Leverkusenerinnen, die zurzeit den vierten Platz belegen, ist ganz sicher kein Selbstläufer. Nicht auszuschließen also, dass sich der GSV Moers als harter Brocken entpuppen könnte.

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Dass seine Mannschaft aufgrund der Tabellensituation des Gegners zu siegessicher nach Moers fahre, sei auszuschließen, versichert Sandro Scuderi. „Wir treffen auf einen Gegner, der ein Stück weit mit dem Rücken zur Wand steht. Wir werden diese Aufgabe voller Respekt angehen“, sagt der Warbeyener Coach.

Nichtsdestotrotz herrscht beim VfR große Vorfreude auf das Duell. Das 6:1 gegen Menden hat positive Spuren hinterlassen. Scuderi: „Dass wir bis zum Schluss wieder eine Zielstrebigkeit hatten und diese auch in Tore ummünzen konnten, hat uns sehr gutgetan. Das war sehr befreiend. Dementsprechend ist die Freude auf das Spiel gegen Moers sehr groß.“ Dort wolle man äußerst behutsam in die Partie starten und das eigene Spiel durchziehen, sagt Scuderi.