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Fußball: VfR Warbeyen scheidet im Niederrhein-Pokal aus

Frauenfußball : Unglückliches Aus im Niederrhein-Pokal für den VfR Warbeyen

Der Tabellendritte der Niederrheinliga verliert beim 1. FC Mönchengladbach mit 2:5 nach Elfmeterschießen. Trainer Sandro Scuderi hadert nach dem späten Ausgleich in der regulären Spielzeit mit dem Schiedsrichter.

Der VfR Warbeyen, Tabellendritter der Fußball-Niederrheinliga der Frauen, ist im Viertelfinale des Niederrheinpokals unglücklich ausgeschieden. Die Mannschaft der Trainer Sandro Scuderi und Marcel Kempkes unterlag am Sonntagabend beim einen Platz besser stehenden Ligarivalen 1. FC Mönchengladbach mit 2:5 (2:2, 1:1, 1:0) nach Elfmeterschießen. „Der Schiedsrichter hat entscheidenden Anteil am Spielausgang gehabt“, ärgerte sich Scuderi.

Sein Team sah auf Kunstrasen bis kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit wie der Sieger aus. Shirin Timmermann war in der 40. Minute das 1:0 gelungen, das lange hielt. Der Unparteiische ließ dann rund sechs Minuten nachspielen. „Dafür bestand nicht der geringste Anlass“, sagte Scuderi. Es kam, was kommen musste. Der Gastgeber erzwang in der Nachspielzeit mit einem Distanzschuss die Verlängerung. „Normalerweise geht das Spiel 1:0 für uns aus und keiner kann sich beklagen. Wir sind unverdient ausgeschieden“, so der Coach.

In der Verlängerung ging Warbeyen durch Christina Franken (109.) erneut in Front, kassierte aber nur vier Minuten später das 2:2. Beim Elfmeterschießen zeigte der VfR Nerven – nach drei Fehlschüssen war die Niederlage besiegelt. Etwas Positives konnte Scuderi der Partie aber abgewinnen. „Wir sind konditionell gut drauf. Das nehmen wir mit ins kommende Meisterschaftsspiel.“ Der VfR tritt am Sonntag, 15 Uhr, in Düsseldorfer beim CfR Links an.