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Fußball-Verband Niederrhein verlängert Saisonunterbrechung bis Januar

Fußball : FVN verlängert Corona-Pause bis Mitte Januar

Der Verband Niederrhein hat am Donnerstagabend entschieden,die Amateurkicker in die Winterpause zu schicken. Die Saison wird frühestens am Wochenende 23./24. Januar fortgesetzt.

Der Fußball-Verband Niederrhein (FVN) verlängert – wie schon erwartet wurde – die seit Anfang November bestehende Saisonunterbrechung. Bis Mitte Januar sollen keine Bälle rollen. Grund sind die weiterhin hohen Corona-Fallzahlen. Die Entscheidung fiel am Donnerstagabend in einer Videokonferenz, nachdem es am Mittwoch schon ein erstes virtuelles Treffen zu dem Thema gegeben hatte. „Wir haben den berechtigten Wunsch der Vereine wahrgenommen, gerade für die Zeit über Weihnachten und Neujahr eine Planungssicherheit zu bekommen“, wird FVN-Präsident Peter Frymuth in einer Mitteilung des Verbandes zitiert.

Auch das weitere Vorgehen wurde vereinbart. Der Spielbetrieb soll frühstens zwei Wochen nach Öffnung der Sportanlagen erfolgen, um den Klubs genügend Vorbereitungszeit zu geben. Der Pflichtspiel-Betrieb soll frühestens am Wochenende 23./24. Januar starten. Die seit Ende Oktober abgesetzten Spieltage werden ab besagtem Wochenende chronologisch terminiert. Die im Jugendbereich vorgenommenen Ansetzungen der Hinrunden-Spieltage ab 23./24. Januar bleiben bestehen. Anschließend werden die abgesetzten Hinrunden-Spieltage nachgeholt, bevor die Rückrunde beginnt.

Holger Tripp, Vorsitzender des Fußballausschusses im Kreis Kleve/Geldern, hatte sich bei der ersten Telefonkonferenz des Verbandes am Mittwoch auch dafür ausgesprochen, die Kicker in die Winterpause zu schicken. „Wir hätten im Kreis Kleve/Geldern auf jeden Fall 2020 nicht mehr gespielt“, sagt er. Jetzt müsse man die Entwicklung in der Corona-Krise abwarten. „Wenn es die Schutzverordnung zulässt, wollen wir versuchen, auf Kreisebene deutlich eher zu starten, als es ursprünglich geplant war“, so Tripp. Eigentlich sollte die Winterpause in den Kreisligen bis Ende Februar dauern.

Tripp hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass alle Spiele durchgeführt werden können. Schließlich habe man ja bis zum 30. Juni Zeit. „Wenn aber im Januar oder Februar noch nicht abzusehen ist, dass es Lockerungen für den Sport geben wird, müssen wir neu überlegen, in welcher Form wir die Saison dann über die Bühne bringen“, sagt er.