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Fußball: Uedemer SV fühlt sich noch nicht als Bezirksligist

Fußball : Der Uedemer SV wartet noch auf seine Belohnung

Der Verein ist sich noch nicht sicher, ob er künftig in der Bezirksliga spielen wird. Das erschwert auch die Planungen für die neue Saison. Zwei Neuzugänge stehen allerdings bereits fest.

Der Uedemer SV hängt weiter in der Schwebe. Die Mannschaft darf sich zwar große Hoffnungen auf den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga machen, da sie in der abgebrochenen Saison in der Kreisliga A mit acht Punkten Vorsprung vor Rang drei auf dem zweiten Aufstiegsplatz steht. Doch noch sieht Trainer Martin Würzler sich und sein Team nicht in der höheren Klasse. „Es herrscht derzeit noch eine zu große Ungewissheit. Zwar scheint es Tendenzen zu geben, die für uns sprechen. Doch so lange eine endgültige Entscheidung seitens des Verbandes nicht getroffen ist, sehen und fühlen wir uns nicht als Bezirksligist“, sagt der Uedemer Übungsleiter. Wenn es mit dem Sprung in die höhere Klasse klappen sollte, könnte der Coach in seinem dritten Jahr als Trainer beim USV bereits den zweiten Aufstieg feiern.

„Doch selbst wenn wir in der kommenden Spielzeit wieder in der A-Liga antreten würden, wäre dies für uns kein Beinbruch. Dann würden wir es in der neuen Saison halt einfach wieder versuchen. Denn ich denke schon, dass die Mannschaft das Potential für den Aufstieg hat“, sagt Würzler.

Die aktuelle Situation erschwert natürlich die Kaderplanung für den Verein. Dennoch gibt es bereits zwei Neuzugänge für die nächste Spielzeit. Der 19 Jahre alte Torwart Daniel Graffmann wechselt vom Ligarivalen Kevelaerer SV nach Uedem. Zudem verstärkt Stürmer Lukas Jacobs (23), der in der abgebrochenen Saison zwölf Spiele für Viktoria Goch in der Bezirksliga bestritten und dabei zwei Treffer erzielt hat,das Team.

„Beide Akteure haben ihre Zusage unabhängig von der Liga, in der wir spielen werden, gemacht“, sagt Würzler. Gespräche mit weiteren Akteuren laufen noch. Doch allzu große Hoffnungen auf weitere Neuverpflichtungen macht sich der Trainer nicht. „Der Stamm der Mannschaft wird zusammenbleiben. Wir sind in den abgelaufenen drei Jahren als Team zusammengewachsen und würden uns auch die höhere Klasse zutrauen“, sagt er.

Dass die Bezirksliga kein Selbstläufer für den USV werden würde, ist den Verantwortlichen des Vereins bewusst. „Unser Ziel kann dann nur der Klassenerhalt sein. Und das zu erreichen, wird ein ganz hartes Stück Arbeit“, so Würzler. „Trotz aller Unsicherheiten finde ich dennoch, dass wir den Aufstieg auch verdient hätten. Denn die Mannschaft hat bis zum Abbruch eine wirklich tolle Saison gespielt und sollte dafür auch belohnt werden.“