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Fußball: TuS Kranenburg möchte sich in Kreisliga A etablieren

Fußball : TuS Kranenburg möchte sich in der Kreisliga A etablieren

Die erste Mannschaft hat in der vergangenen Saison, die wegen der Corona-Krise abgebrochen wurde, nach langem Warten den Aufstieg ins Kreisliga-Oberhaus geschafft. Das Ziel für die kommende Spielzeit ist der Klassenerhalt.

Im sechsten Anlauf hat der TuS Kranenburg nach der abgebrochen Spielzeit 2019/20 den Sprung in die Kreisliga A geschafft. Zum Zeitpunkt der Saisonabbruchs führte das Team von Trainer Dragan Vasovic die Tabelle der Kreisliga B, Gruppe eins, souverän an und sicherte sich nach der Entscheidung des Fußball-Kreises Kleve/Geldern, einen vermehrten Aufstieg durchzuführen, den ersehnten Sprung ins Kreisliga-Oberhaus. Da der Coach schon frühzeitig erklärte hatte, in der neuen Spielzeit nicht mehr zur Verfügung zu stehen, mussten sich die Verantwortlichen des TuS auf Trainersuche begeben. Michael Umbach ist der neue Übungsleiter.

Der aus Nütterden stammende Coach war in den vergangenen Jahren im A-.Jugend-Bereich der Spielgemeinschaft Nütterden/Kranenburg aktiv. Ein Umstand, der ihm nun zugute kommt. „Aus dieser Zeit kenne ich bereits einige Akteure und sie mich und meine Vorstellungen vom Fußball“, so Umbach. Dennoch bietet die neue Konstellation auch Herausforderungen für beide Seiten. „Wir sind aktuell in der gegenseitigen Kennenlernphase. Ich möchte sehen, wie das Team funktioniert. Die Spieler müssen sich mit neuen taktischen Vorgaben und Ansprüchen auseinandersetzen. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, doch wir stehen nicht unter Druck“, sagt Umbach.

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Trotz der Abgänge der Stammkräfte Erik Janßen, Ibo Cetiner und Phillip Roosen, die alle zum SV Rindern wechselten, sieht Michael Umbach sein Team gut aufgestellt. „Es hat ganz klar das Potenzial, in der neuen Liga zu bestehen.“ Die sportlichen Ziele will er nicht an einem Tabellenplatz festmachen. „Natürlich wollen wir allen beweisen, dass wir mithalten können. Deshalb wollen wir unbedingt den Klassenerhalt realisieren. Wichtig wird dabei sein, wie die Mannschaft auch mit Rückschlägen umgehen wird. Aber ich bin sehr optimistisch, dass wir alle an den neuen Aufgaben gemeinsam wachsen werden“, sagt Umbach.