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Fußball: Trainer Thorsten Fronhoffs und 1. FC Kleve trennen sich

Fußball-Niederrheinliga : Trainer Thorsten Fronhoffs verlässt den 1. FC Kleve

Die Jugend-Abteilung und der A-Junioren-Coach haben sich „einvernehmlich“ getrennt. Henrik Hommels übernimmt das Team, das auf einem Abstiegsplatz steht.

Der 1. FC Kleve und Thorsten Fronhoffs, der bislang die A-Junioren des Fusionsklubs in der Fußball-Niederrheinliga trainiert hat, gehen getrennte Wege. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, das beide Seiten als konstruktiv bezeichneten. „Wir haben uns einvernehmlich getrennt. Die Jugend-Abteilung möchte sich für vier Jahre guter Zusammenarbeit bedanken“, sagte Jugendleiter Detlev Remmers.

Ein Nachfolger für Thorsten Fronhoffs steht bereits fest. Der neue Coach kommt aus den eigenen Reihen. Henrik Hommels wird das Team in Abstiegsgefahr übernehmen. Er wird bei seiner Arbeit von den Co-Trainern Tobias Rink und Marvin Konopatzki unterstützt. Das Ziel: der Klassenerhalt.

Die U 19 des 1. FC Kleve steht in der Gruppe zwei aktuell mit dem Rücken zur Wand. Die magere Bilanz: Das Team holte in sieben Spielen nur vier Punkte und nimmt als Vorletzter einen direkten Abstiegsplatz ein. Ein Erreichen der Relegationsränge fünf bis acht ist zwar nach wie vor im Bereich des Möglichen, mit Blick auf die bisherigen Leistungen aber alles andere als ein Selbstläufer.

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Ein großes Problem ist die Personalsituation. Man habe diesbezüglich nicht dieselbe Auffassung gehabt, so Fronhoffs. „Wir spielen in der Niederrheinliga. Da brauchst man eine gewisse Kaderstärke, um mitzuhalten. Die konnte der Verein mir für die Rückrunde nicht zu hundert Prozent zusagen“, sagt der 42-Jährige. Auch die weite Anfahrt zum Training am Bresserberg – Fronhoffs wohnt in Sevelen und legt pro Einheit rund 100 Kilometer zurück – habe bei der Entscheidung eine Rolle gespielt, so der Coach mit B-Lizenz.

Seine Zeit beim 1. FC Kleve behält Fronhoffs nichtsdestotrotz in guter Erinnerung: „Ich hatte hier vier sehr gute Jahre.“ Die kommenden Wochen möchte er jetzt nutzen, um in aller Ruhe Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Dem Fußball will er jedoch so schnell nicht den Rücken zukehren. „Ich bin offen für neue Aufgaben im Jugend- oder Seniorenbereich. Denn ohne Fußball fehlt mir etwas“, sagt Thorsten Fronhoffs.