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Fußball: SV Hönnepel-Niedermörmter siegt 5:4 gegen den VfL Tönisberg

Fußball-Landesliga : Schützek nach 5:4-Sieg: „Klares Signal ans Trainerteam“

Die SV Hönnepel-Niedermörmter setzt sich in einem Krimi gegen den VfL Tönisberg durch. Marvin Ellmann entscheidet die Partie kurz vor Schluss.

Der Fußball-Landesligist SV Hönnepel-Niedermörmter hat die sportliche Durststrecke beendet. Mit 5:4 (1:3) setzte sich das Team von Trainer Sven Schützek vor heimischem Publikum gegen den VfL Tönisberg durch. „Ich mache meiner Mannschaft ein riesen Kompliment. Ich habe heute gemerkt, dass die Jungs keinen Bock mehr haben, zu verlieren. Sie haben sich endlich belohnt“, sagte Trainer Schützek.

Dabei hatte es nach 35 Minuten abermals gruselig ausgesehen an der Kalkarer Düffelsmühle. 0:3 lagen die Schwarz-Gelben zurück, Mario Knops (12./15.) und Niklas Jahny (35.) hatten für Tönisberg getroffen. „Ich weiß gar nicht, ob ich zu dem Zeitpunkt noch Puls hatte. Das war unerklärlich, wir haben wieder einfache Fehler gemacht. Dabei hatten wir uns vorgenommen, hinter die Kette und breit zu spielen, die Zweikämpfe anzunehmen. Nach dem 0:3 geht dir als Trainer alles durch den Kopf“, sagte Schützek. Doch dann legten seine Akteure den Hebel um – und spielten furchtlos nach vorne. Maik Noldes traf nach 44 Minuten. Marvin Ellmann (53.) und Marvin Müller (60.) machten es nochmal spannend. Doch es folgte erneut ein Dämpfer. Jan-Niklas Esser traf nach 71 Minuten für den VfL zum 4:3.

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Sven Schützek hatte seinem Angreifer Elidon Bilali vor der Schlussphase zugerufen, er solle den Ball verwandeln wie im Training. Gesagt, getan: Nach 77 Minuten gelang Bilali der erneute Ausgleich. „Da bricht alles aus dir heraus. Wir haben Siegeswille gezeigt, nach dem 4:4 ist Tönisberg wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen“, sagte Schützek. Für die Pointe sorgte Marvin Ellmann nach 83 Minuten. Er stocherte den Ball zum 5:4 über die Linie. „Das war ein klares Signal an mich und das Trainerteam“, sagte Schützek.

SV Hö.-Nie. Groß – Hitzek, Nowicki, Vengels, Özcelik – Bilali, Mayr, Müller (79. Brempong), Noldes, Steinkusch (83. Verweyen) – Ellmann (86. Tatzel)