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Fußball: Sebastian Kaul bleibt Trainer der SGE Bedburg-Hau

Fußball-Landesliga : Sebastian Kaul bleibt Trainer der SGE Bedburg-Hau

Der 42-Jährige gibt dem Verein die Zusage für die neue Saison und geht dann in sein neuntes Jahr als Coach der ersten Mannschaft. Auch Co-Trainer Sebastian van Brakel und Teammanager Christian Klunder machen weiter.

Die SGE Bedburg-Hau hat die Trainerfrage für die kommende Saison geklärt. Überraschend ist das Ergebnis nicht. Sebastian Kaul wird weiter beim Fußball-Landesligisten an der Linie stehen. Eine Selbstverständlichkeit ist dies in der schnelllebigen Fußball-Welt aber wiederum auch nicht, dass sich der Verein und der Trainer auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt haben. Schließlich wird Kaul im Sommer bereits in sein neuntes Jahr beim Fusionsklub gehen.

Doch von Abnutzungserscheinungen aufgrund der langen Dienstzeit ist keine Spur. Die gegenseitige Wertschätzung ist so groß, dass die Gespräche zwischen Verein und Übungsleiter nur eine reine Formsache waren. „Wir wissen, was wir an Sebastian Kaul haben. Und Sebastian Kaul weiß, was er an der SGE Bedburg-Hau hat“, sagt Vorsitzender Björn Mende. So hatte es der 42-jährige Kaul auch vor einigen Wochen im Gespräch mit unserer Redaktion ausgedrückt, als er klare Signale gesendet hatte, dass er den Job beim Landesligisten gerne weitermachen würde.

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Nicht nur Sebastian Kaul bleibt dem Klub erhalten. Auch der spielende Co-Trainer Sebastian van Brakel, der vor der Saison vom Oberligisten 1. FC Kleve gekommen ist, und Teammanager Christian Klunder, seit Sommer 2020 im Amt, haben ihre Zusage für die nächste Spielzeit gegeben. Den Vorsitzenden freut es. „Wir wollen als Verein weiter für Kontinuität stehen und sind deshalb froh, dass wir diese Personalien geklärt haben“, sagt Mende.

Kontinuität ist für Sebastian Kaul auch das Stichwort bei den Planungen für die neue Saison. Der Trainer hofft, dass das Gros der Mannschaft weiter für die SGE Bedburg-Hau auflaufen wird. Erste Gespräche mit dem kickenden Personal haben Kaul und Klunder bereits geführt. „Wir haben von den Akteuren, die wir halten wollen, positive Signale bekommen, dass sie auch in der neuen Saison für die SGE spielen wollen“, sagt Kaul.

Er hofft zugleich, dass der Verein sich die eine oder andere externe Verstärkung sichern kann. Das Ziel, so der Coach, sei es, auf allen Positionen doppelt besetzt zu sein. Wobei der 42-Jährige vor allem in einem Mannschaftsteil Handlungsbedarf sieht. „Wir wollen künftig in der Offensive personell breiter aufgestellt sein. Da fehlte mir in dieser Saison in der einen oder anderen Partie die Möglichkeit, mit einer Einwechslung neue Impulse zu setzen“, so Kaul, der die SGE 2019 in die Landesliga geführt hat.

Seitdem hat das Team noch keine komplette Saison in der Klasse bestritten, weil die Pandemie für den Abbruch der vergangenen beiden Spielzeiten gesorgt hat. „Wir hoffen, dass die Saison jetzt nicht wieder gestoppt werden muss. Allerdings haben gerade die Handball-Europameisterschaft und die Ereignisse um die deutsche Mannschaft auch gezeigt, wie schnell Corona Einfluss auf einen Wettbewerb nehmen kann“, sagt der SGE-Coach.

Deshalb hat Kaul an seine Akteure appelliert, vor der Teilnahme an Training und Spielen einen Corona-Test zu machen, selbst wenn sie vollen Impfschutz haben. „Wir wollen da auf Nummer sicher gehen. Ich kann zwar keinen Spieler zu einem Test zwingen, hoffe aber, dass sie Verständnis für meine Bitte haben“, so der Coach, der wiederum hofft, „dass sich die Corona-Lage etwas entspannt hat, wenn die Saison in der Landesliga Anfang März fortgesetzt wird.“

Dann will die SGE Bedburg-Hau so schnell wie möglich die Punkte holen, die noch für ein weiteres Jahr in der Klasse fehlen. Derzeit liegt die Mannschaft mit 24 Punkten auf dem siebten Rang, der Vorsprung vor den Abstiegsplätzen beträgt recht komfortable neun Zähler. „Die Ausgangsposition ist gut, doch wir sind noch lange nicht am Ziel“, sagt der Trainer. Zum Thema Kontinuität gehört beim Fusionsklub auch, dass man sich in der Klasse etablieren will, die man erstmals in der Vereinsgeschichte erreicht hat. „Wenn wir in fünf Jahren immer noch in der Landesliga spielen, haben wir einen guten Job gemacht“, sagt Sebastian Kaul.