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Fußball-Regionalliga: VfR Warbeyen verliert bei Borussia Mönchengladbach

Fußball-Regionalliga der Frauen : VfR Warbeyen verpasst Überraschung knapp

Die Mannschaft hat bei Borussia Mönchengladbach nach einem 1:4-Rückstand mit 3:4 das Nachsehen. Die Chance zur Revanche gibt es schon bald im Pokal.

Am Ende fehlte ein Tor zur großen Überraschung. Der VfR Warbeyen verlor in der Fußball-Regionalliga der Frauen am Sonntag beim Tabellenzweiten Borussia Mönchengladbach mit 3:4 (1:4). Die Chance zur Revanche gibt‘s schon bald. Am Donnerstag 5. Mai, 19.30 Uhr, erwartet der VfR die Borussia im Halbfinale des Niederrheinpokals.

Zu Beginn der Partie am Sonntag deutete alles darauf hin, dass der Nachmittag für den VfR Warbeyen ganz bitter werden könnte. Keine 20 Minuten waren gespielt, da lag der Favorit schon mit 3:0 in Führung. Madita Giehl (6.) traf nach einem Eckball per Kopf. Das 2:0 (14.) erzielte Tabea Griß. Der dritte Gladbacher Treffer folgte auf dem Fuß. Diesmal gelang es dem VfR nicht, einen Freistoß zu klären – Giehl (17.) war die Nutznießerin. Sandra Wegerich (25.) konnte verkürzen, doch fünf Minuten vor der Pause jubelte wieder die Borussia. Griß gelang das 4:1.

„In der ersten Halbzeit haben wir die Gegentore zu einfach hergeschenkt. Wir haben 20, 25 Minuten gebraucht, um überhaupt ins Spiel zu kommen“, sagte VfR-Coach Sandro Scuderi. Nach dem Wechsel war sein Team dann gleich voll da. Julia Hülsken (46.) profitierte von einem Abstimmungsfehler der Gladbacher Hintermannschaft und markierte das 2:4. Drei Minuten später verwandelte Jule Dallmann einen Foulelfmeter zum 3:4. Der vermeintliche Ausgleich durch Sophie Schneider fünf Minuten vor Schluss wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. „Wir haben wieder gesehen, dass wir mit der richtigen Einstellung gegen die Mannschaften von oben mithalten können. Ein Punktgewinn wäre nicht unverdient gewesen“, so Scuderi.

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VfR Warbeyen: Thieme – Kroon (69. A. Schneider), Grabbe, Rickes, Mooren (82. Timmermann) – J. Dallmann, P. Dallmann (72. S. Schneider), Koj – Hüls­ken (53. Zemlin), Wegerich, Hamdi.