1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve
  4. Sport Kleve und Goch

Fußball-Niedereinpokal der Frauen: VfR Warbeyen gewinnt 15:0

Fußball-Niederrheinpokal der Frauen : Titelverteidiger VfR Warbeyen ist mühelos weiter

Der Regionalligist siegt in der ersten Runde mit 15:0. Auch Viktoria Winnekendonk steht in der zweiten Runde. Alemannia Pfalzdorf und SV Walbeck sind ausgeschieden.

Für die Frauen-Mannschaft von Alemannia Pfalzdorf, die in der vergangenen Saison überraschend bis ins Viertelfinale des Fußball-Niederrheinpokals vorgestoßen ist, war diesmal bereits in der ersten Runde erwartungsgemäß Endstation. Der Bezirksligist musste sich am Sonntag auf eigener Anlage mit 0:6 (0:3) gegen den drei Klassen höher spielenden FV Mönchengladbach geschlagen geben.

Bereits früh in der Partie sorgten die Gäste, die vor wenigen Wochen in die Regionalliga aufgestiegen sind, für klare Verhältnisse. Kristina Brimmes gelang schon in der ersten Minute das 1:0. Kyra Densing (5.) legte kurz darauf das 2:0 nach. Brimmes (25.) erhöhte auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel stellten Kyra Densing (49.) und Flaka Aslanaj (88., 90.) den Endstand her.

Positiv aus Sicht der Alemannia: Über weite Strecken der zweiten Hälfte gelang es dem Team von Trainer Yüskel Taylan, Chancen des Regionalligisten zu vereiteln. Der Pfalzdorfer Coach war nach dem Abpfiff zufrieden. „Zu Beginn der ersten Halbzeit waren wir noch nervös und sind nicht in den Rhythmus gekommen. Kurz vor der Halbzeit und nach der Pause haben wir dann gut gegen den Ball gearbeitet. Der Gegner war zwar besser, aber nicht um drei Ligen. Diese Begegnung nehmen wir als gutes Vorbereitungsspiel mit in die Liga“, so Yüksel Taylan. Dort traut der Coach seinen Schützlingen einiges zu. „Ich glaube, die Mannschaft hat das Zeug, um in die Landesliga aufzusteigen. Wohin wir wollen, entscheiden jedoch am Ende die Spielerinnen“, sagte Taylan.

  • Auch in der neuen Pokal-Saison möchte
    Fußball : Vier Teams sind im Frauen-Niederrheinpokal gefordert
  • Fabian Berntsen traf beim 7:0 für
    Fußball-Kreispokal : Favoriten geben sich keine Blöße
  • Dennis Gorka.
    1:1 gegen starke Aachener : Überragender Gorka hält Fortunas U23 einen Punkt fest

Alemannia Pfalzdorf: Ehme - Janssen, Eckermann, Binn, E. Hoffmann (78. van den Hurk) - C. Hoffmann, Ingensand, Cleven, Jansen - Angenendt (52. Jäger), König (70. Dahms).

Der amtierende Pokalsieger VfR Warbeyen wurde seiner Favoritenrolle beim Bezirksligisten SuS 09 Dinslaken eindeutig gerecht. Einen Tag nach der 0:2-Niederlage im Testspiel gegen den Zweitligisten VfL Wolfsburg II siegte der Regionalligist mit 15:0 (7:0). „Wir waren sehr spielfreudig und haben unser Tempo bis zum Ende durchgezogen. Somit passt auch das Ergebnis“, sagte VfR-Coach Sandro Scuderi. Anna Schneider (1.), Julia Hülsken (14., 24., 45., 68., 80.), Hanna Hamdi (17., 25., 35., 66.), Julia Koj (60.), Lina Willemsen (65., 78.) und Sophie Schneider (83., 88.) erzielten die Treffer.

VfR Warbeyen: Thieme – Mooren, Ridder, C. Rickes – A. Schneider (68. S. Schneider), Willemsen, Koj, Opladen (46. Z. Rickes), Scuderi (46. Cronenberg) – Hamdi (68. Zemlin), Hülksen.

Frauen-Niederrheinligist SV Walbeck ist in der ersten Runde des Niederrheinpokas ausgeschieden. Beim Landesligisten SV Rosellen verlor das Team von Trainer Dieter Blomm mit 1:3 (0:1). „Die erste Halbzeit war noch in Ordnung. Nach der Pause hatten wir keinen Zugriff mehr auf das Spiel und haben verdient verloren“, sagte ein enttäuschter Walbecker Coach nach dem Spiel. Nora Hanßen hatte die Gäste zunächst in Führung (23.) gebracht. Nach dem Wechsel war der SV Walbeck dann aber ziemlich von der Rolle, was den Gegner stark machte. Bis zur 70. Minute hielt die Walbecker Führung, dann münzte der Gastgeber seine Überlegenheit noch in drei Treffer um.

SV Walbeck: Hasselmann – Vester, Patyk, Pastoors (46. Capra, 83. Hetjens), Rasch, Wellmans (60. Finger), Jansen, Grusa, Hanßen (46. Juntermanns), Peschges, Drewes.

Erwartungsgemäß schaffte Niederrheinligist Viktoria Winnekendonk den Einzug in Runde zwei. Die Mannschaft behielt beim Bezirksligisten SC Hardt souverän mit 5:0 (3:0) die Oberhand. Gut zehn Minuten brauchte der Favorit, um zu seinem Rhythmus zu finden. Verena Peters erzielte dann in der 16. Minute den Führungstreffer, Samira Berns (18.) erhöhte kurz darauf auf 2:0. Das dritte Tor der Gäste von Vivian Tepaß (38.) kurz vor der Pause bedeutete schon die Vorentscheidung. Selina Berns (51., 78.) stellte mit zwei weiteren Treffern den Endstand her. „Wir haben die Aufgabe in spielerischer und läuferischer Hinsicht gut gelöst. Am Ende war es ein ungefährdeter Erfolg für meine Mannschaft“, sagte Uli Berns, Trainer von Viktoria Winnekendonk.