1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve
  4. Sport Kleve und Goch

Fußball-Nachwuchs des 1. FC Kleve trotzt dem Corona-Lockdown

Fußball-Junioren treffen sich online : Nachwuchs des 1. FC Kleve trotzt dem Lockdown

Die Junioren des Vereins trainieren online und sind nach wie vor motiviert. Jugendleiter Detlev Remmers freut sich über die Resonanz und das Durchhaltevermögen der Spieler.

Die Verantwortlichen der Fußball-Nachwuchsmannschaften des 1. FC Kleve bieten schon seit Beginn des Lockdowns ein vielseitiges Trainingsprogramm für ihre Spieler an. Während die U 19 von Trainer Thorsten Fronhoffs Laufpläne erhalten hat, bleiben die Spieler der U 13 bis zur U 17 über Zoom-Meetings im Internet miteinander in Kontakt. Hierbei trainieren die Jugendlichen ihre Technik am Ball und ihre Fitness.

„Uns ist es schon im ersten Lockdown gelungen, gut mit den Jungs in Kontakt zu bleiben. Deswegen wollen wir es den Spielern auch jetzt ermöglichen, eine Abwechslung zum doch eher tristen Lockdown-Alltag zu haben“, sagt Jugendleiter Detlev Remmers. Hierzu wurde sich auch eine Rückmeldung seitens der Jugendspieler eingeholt: „Die Jungs haben explizit den Wunsch geäußert, weiter über Videomeetings zu trainieren. So können sie sich besser auslasten und sehen doch noch Freunde, sodass der Kontakt nicht abreißt.“

Zudem arbeiten die Mannschaften auch im Bereich der taktischen Videoanalyse. So werden beispielsweise in Kleingruppen einzelne Szenen besprochen. Auch der Spaßfaktor wurde berücksichtigt. So traten die Spieler der Klever U 13 über Videokonferenzen zum Ratespiel „Wer wird Millionär“ gegeneinander an. In dieser Altersklasse kommt auch das digitale Trainingsprogramm „ReSwitch“ zum Einsatz, welches die Fähigkeit schult, Situationen im Spiel zu erkennen und zu lösen.

„Unabhängig vom weiteren Verlauf der Saison sind wir sehr zufrieden damit, wie unsere Spieler mit der aktuellen Situation umgehen. Die Motivation ist sehr groß. Das ist sicherlich nicht selbstverständlich. Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt noch keine einzige Abmeldung erhalten und gehen auch davon aus, dass keiner unserer Spieler aufgrund des Lockdowns seine Schuhe an den Nagel hängen wird“, sagt Remmers.

Nicht nur die Spieler wurden auf Trab gehalten. Auch die Trainer der Jugendabteilung bildeten sich während der vergangenen Wochen weiter. In Videokonferenzen stellten sich die Übungsleiter einzelne Themenblöcke gegenseitig vor.