Fußball-Landesliga: SV Sonsbeck gegen SV Hö.-Nie.

Fußball : Einen Favoriten gibt es nicht

Fußball-Landesliga, Gruppe 2: SV Sonsbeck – SV Hönnepel-Niedermörmter (heute, 19.30 Uhr). Mit Respekt vor dem Gegner schicken Georg Mewes und Thomas von Kuczkowski ihre Mannschaften heute Abend ins Landesliga-Derby.

Vier Wechsel gab es zur neuen Saison zwischen den Landesligisten SV Hönnepel-Niedermörmter und SV Sonsbeck: Kai Robin Schneider und Stephan Schneider wechselten von Hö.-Nie. in die Mannschaft von Trainer Thomas von Kuczkowski, und Sascha Tenbruck und Jonas Vengels verließen den SVS in Richtung Hönnepel.

Heute Abend kommt es zum Wiedersehen der alten Weggefährten: Um 19.30 Uhr tritt die Spielvereinigung Hönnepel-Niedermörmter beim SV Sonsbeck an. Bis auf Stephan Schneider, der sich – damals noch im Trikot der Bullen – eine längere Rot-Sperre einhandelte, sind alle Gewechselten spielberechtigt.

„Das wird ein interessantes Derby – Sonsbeck hat das erste Spiel gewonnen und wir auch“, sagt Georg Mewes, Cheftrainer der Schwarz-Gelben. Die Favoritenrolle sieht er bei den Hausherren, die am Sonntag mit 2:0 beim VfL Rhede siegten: „Sonsbeck hat starke Spieler und ist in der Offensive gefährlich. Gegen Rhede haben sie gezeigt, dass sie vorne effektiv sind“, so Mewes. Bestens bekannt ist ihm auch die Qualität von SVS-Außenverteidiger Kai Robin Schneider.

Mit Respekt vor dem Gegner gehen auch die Sonsbecker in die Partie: „Wir wollen Hö.-Nie. keine Räume geben, damit die schnellen Spieler davon profitieren“, sagt SVS-Coach Thomas von Kuczkowski. Vor allem vor den Kontern der Schwarz-Gelben sind die Hausherren gewarnt und wollen diese mit einer kontrollierten Offensive vermeiden. „Hö.-Nie. ist besser aufgestellt, als sie zugeben wollen“, so der Sonsbecker Trainer.

Trotz gegenseitigen Respekts ist Hö.-Nie.-Coach Georg Mewes nach erfolgreichem Liga-Auftakt seiner Mannschaft gegen den PSV Wesel-Lackhausen (2:0) guter Dinge: „Spielerisch ist gegen Wesel noch Luft nach oben gewesen. Vor allem in der ersten Halbzeit war da noch zu viel Krampf und Nervosität. Aber die Mannschaft hat bewiesen, dass sie fit ist und ein Spiel auch gegen Ende noch für sich entscheiden kann.“

Trotz solider Fitness seines Teams will der Trainer in der englischen Woche bei Bedarf rotieren – denn das Auftaktprogramm habe es in sich, so Mewes: „Die ersten sechs Begegnungen sind für uns allesamt Knaller. Nach dem Spiel gegen Sonsbeck müssen wir am Sonntag nach Rhede, danach wartet der SV Burgaltendorf, der am Sonntag den SV Scherpenberg mit 7:1 geschlagen hat.“

Möglichkeiten zur Rotation gibt der Kader der Bullen derzeit durchaus her: Verletzte gibt es keine – und auch Torwart-Neuzugang Pascal Königs, der gegen Wesel kurzfristig krankheitsbedingt passen musste, ist auf dem Wege der Genesung. Von den 22 Spielern und drei Torhütern fehlen derzeit nur die verreisten Peter Mayr, Leon-Jonathan Buttgereit und Avdulla Krasniqi.