Fußball-Kreisliga B 1: SSV Reichswalde neuer Trainer

Fußball : SSV hat vier Spiele, null Punkte und einen neuen Trainer

Fußball-Kreisliga B 1: Nach desolatem Saisonstart wird der SSV jetzt von Jörg Rambach trainiert. Nächstes Spiel beim Spitzenteam SV Nütterden.

Nach einem desolaten Saisonstart trennte sich SSV Reichswalde von seinem Trainer Okan Güden, der nun von Jörg Rambach ersetzt wird. Folgende Partien stehen am Sonntag auf dem Programm.

SG Kessel/Ho.-Ha. II - SGE Bedburg-Hau III: „Wir wollen in Kessel nachlegen und den 8:0-Sieg gegen Reichswalde bestätigen. Mit der gezeigten Leistung sind wir auf dem richtigen Weg“, meint SGE-Co-Trainer Tobias Lamers. In der Tat können die Gäste mit viel Selbstvertrauen und breiter Brust auftreten, dennoch sollte der nötige Respekt an den Tag gelegt werden, denn die Vereinigten haben sich bislang gut aus der Affäre gezogen. Die Schützlinge von SG-Coach Michael Lehmkuhl sollten versuchen, Immanuel Dadson, Goalgetter der SGE, an die Kette zu legen.

SV Nütterden - SSV Reichswalde: Die tabellarischen Voraussetzungen sprechen eindeutig für die Truppe von SVN-Trainer Joachim Böhmer. Während sich die Hausherren erst ein Gegentor einfingen, schlug es beim SSV bereits 17 Mal ein. Zwei eigene Treffer des SSV sprechen auch nicht für Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Dies könnten Gründe beim SSV für den Trainerwechsel von Okan Güden zu Jörg Rambach gewesen sein. Rambach hat als Interimstrainer nun die schwierige Aufgabe einer verunsicherten Elf neues Selbstvertrauen einzuimpfen. „Nütterden ist ein schwerer Brocken, wir sind krasser Außenseiter, wollen aber mutig mitspielen und uns nicht verstecken. Einen Punkt mitzunehmen, wäre schön“, gibt Rambach die Marschroute vor. Mit seinen spielerischen Vorteilen will der SVN, ohne jedoch die „Siedler“ und deren Trainerwechsel zu unterschätzen, seiner Favoritenrolle gerecht werden. Die Leichtigkeit des Seins ist zwar schön, aber sie darf nicht in Leichtsinn ausarten, mit diesem Motto sollte der SVN agieren.

SV Asperden - TuS Kranenburg: Die schwarz-gelben Gäste sind momentan Spitzenreiter, haben aber eine Partie mehr ausgetragen als die direkte Konkurrenz. Derzeit stellen sie die torhungrigste Offensive, die sich in Asperden wieder auszeichnen will. Die schwarz-gelben Platzherren rangieren ohne jeglichen Punktgewinn auf dem vorletzten Platz und werden zunächst um Schadensbegrenzung bemüht sein. Es ist eine spürbare Unwucht von Defensive (12) zur Offensive (2 Tore) zu erkennen. „Der TuS ist der Favorit und nach dem holprigen Start, ist die Partie ein Bonusspiel für uns“, erklärt Fußballobmann Kevin Sattler. „Das wird eine schwierige Angelegenheit“, sagt TuS-Coach Dragan Vasovic.

SV Rindern II - SV Schottheide-Frasselt: Die Hausherren sind als Neuling mit allen Ergebnismöglichkeiten in die Spielzeit gestartet und stehen noch im unteren Tabellenmittelfeld, was sich in Zukunft ändern soll. Aus ihrem eigenen Selbstverständnis heraus, haben sie den Anspruch im oberen Tabellendrittel zu landen. Das müssen die „Zebras“ jetzt im Heimspiel gegen die starken Gäste beweisen, die ihrerseits einen gelungenen Saisonstart mit drei Siegen hinlegten. „Unser Gegner hat Qualität, sie wollen mitspielen, doch wir möchten unsere Erfolgsserie fortsetzen“, sagt SV-Trainer Hikmet Eroglu selbstbewusst.

BV DJK Kellen - Concordia Goch II: Beide Teams mussten am letzten Spieltag jeweils eine Niederlage einstecken, und beide stecken in der unteren Tabellenregion fest. Zumindest die Concorden fuhren schon drei Zähler ein, während die Kellener punktlos sind. BV-Trainer André Hoedemaker wird nicht um den heißen Brei herum reden, sondern wird sicherlich einen Heimsieg einfordern. Dazu wird er vielleicht wieder eine Anleihe aus der spielfreien Reserve tätigen. Die Gäste um Coach Kevin Janz werden sich gerne an die Vorsaison erinnern, in der sie beide Partien gewannen.

Rheinwacht Erfgen - SG Keeken/Schanz: Im Kräftemessen der Tabellennachbarn wird eine kampfbetonte Auseinandersetzung erwartet, die aber auch mit spielerischen Highlights aufwarten könnte. Beide Teams befinden sich in etwa auf gleicher Wellenlänge und Kragenweite. In der vergangenen Spielzeit konnte sich die Rheinwacht beide Male mit 3:2 durchsetzen, was die Elf von SG-Trainer Stefan Stang, dienstältester Coach der Liga, natürlich umdrehen möchte. Nuancen werden sicher die Partie entscheiden. „Die SG besitzt eine junge Truppe, die spielerisch stark ist und für uns ein unangenehmer Gegner sein wird“, spricht Erfgens Coch Norman Lousée mit Respekt über die Gäste.

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