Fußball : Die Ungewissheit nach der Pause

Mit dem 18. Spieltag startet die Kreisliga A am Sonntag in den Rest der Saison. Die Teams wissen nach der spielfreien Zeit noch nicht, wo sie stehen.

Die Kreisliga A-Partien im Überblick:

SGE Bedburg-Hau II – TSV Weeze. In ihrem ersten Spiel des neuen Jahres wartet auf die Platzherren um Trainer Raphael Erps direkt eine schwere Aufgabe. Denn mit dem TSV Weeze gastiert der Tabellenführer in Hasselt. „Wir sind in dieser Partie klarer Außenseiter. Zudem müssen wir jetzt erst einmal unseren Rhythmus finden, denn auch die Vorbereitung lief holprig“, blickt der Bedburg-Hauer Trainer dennoch entspannt der Partie entgegen. „Wir sind gespannt, wer alles auf dem Platz stehen wird. Aber natürlich wollen wir auf jeden Fall die Tabellenspitze verteidigen“, erklärt Weezes Trainer Marcel Zalewski. Auch für die Gäste ist es das erste Match nach der Winterpause.

BV Sturm Wissel – SV Herongen. Das 3:3-Remis in Materborn aus der vorletzten Woche steckt immer noch in den Knochen des Wisseler Trainergespanns. „Das war eine gefühlte Niederlage“, erklärt Marco Schacht. „Wir erwarten von der Mannschaft ein klares Zeichen, ob sie noch die gleichen Ziele verfolgt wie wir. Wir müssen uns über 90 Minuten konzentrieren.“ Der SV Herongen hat mit dem 1:0-Sieg in Uedem eine Trainervorgabe umgesetzt, es wurde zu Null gespielt. „Auch in Wissel werden wir wieder viel Wert auf die Balance legen. Ich erwarte eine intensive Partie, in der wir die spielerischen Akzente setzen wollen“, so SVH-Trainer Sebastian Tissen.

SC BW Auwel-Holt – SV Straelen II. Gleich ein Dutzend Tore erzielten die Gastgeber im Hinspiel in Straelen. Seitdem hat sich in der Reserve der Blumenstädter einiges getan. Das weiß auch Auwel-Holts Trainer Lars Allofs. „Das wird eine sehr, sehr schwere Partie für uns. Der Gegner wird auf Wiedergut-machung brennen. Aber wir werden uns darauf einstellen und in diesem Derby bis zur letzten Minute kämpfen.“ Da der Tabellenzweite aus Pfalzdorf spielfrei hat, könnte den Gästen mit einem Sieg der Sprung auf Tabellenplatz zwei gelingen.

Siegfried Materborn – Viktoria Winnekendonk. Mit dem 3:3 gegen Wissel hat der Tabellenletzte Materborn erneut ein Lebenszeichen gegeben. Und das junge Team um Trainer Ingo Pauls will diesen Rückenwind nutzen. „Natürlich gehen wir als Außenseiter in diese Partie. Aber die Mannschaft ist gut drauf, und wir wollen den Schwung nutzen, um auch gegen Winnekendonk zu punkten“, erläutert der Übungsleiter. Trotz großer Personalsorgen sieht sein Gegenüber Sven Kleuskens seine Elf in der Pflicht. „Wir wollen und müssen in Materborn drei Punkte holen, um aus dem Tabellenkeller zu klettern. Dabei ist es egal, wer bei uns auflaufen wird.“

Union Wetten – SV Sevelen. „Wir müssen versuchen Sevelens Offensive aus dem Spiel zu nehmen. Auf der anderen Seite werden wir uns auf keinen Fall verstecken, denn wir benötigen jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt“, erwartet Wettens Marcel Lemmen eine schwere Aufgabe. „Wetten ist besser als ihr Tabellenplatz. Es wird eine kampfbetonte Partie. Aber wir fahren dorthin um zu gewinnen“, sagt Sevelens Trainer Gunnar Gierschner.

Uedemer SV – SV GW Vernum. In Uedem treffen zwei Tabellennachbarn aufeinander. Die Gastgeber stehen derzeit mit 20 Punkten einen Zähler vor den Gästen auf Rang neun. „Vernum hat eine starke Offensive. Wir selbst müssen endlich effektiver werden, um wieder zu punkten“, fordert Uedems Coach Martin Würzler. „Natürlich wollen wir jede Partie gewinnen, auch die Uedem. Dazu müssen wir allerdings die richtige Einstellung auf den Platz bringen und unsere Stärken ausspielen“, betont Vernums Trainer Sascha Heigl.

SV Donsbrüggen – SV Arminia-Kapellen-Hamb. Nur einen Punkt Abstand auf den ersten Abstiegsplatz haben die Gastgeber. Deshalb benötigt das Team um Trainer Christians Roeskens jeden Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. „Wir müssen auf jeden Fall gegen einen körperlich starken Gegner die Standardsituationen vermeiden. Im Hinspiel haben wir eine Halbzeit auf Augenhöhe gespielt. Daran wollen wir anknüpfen.“ Steigerungsbedarf sieht Kapellens Co-Trainer Frank Käter bei seiner Elf. „Im Vergleich zum 3:3 in Vernum müssen wir unser Defensivverhalten verbessern. Wenn wir an die Leistung der letzten 20 Minuten dieser Partie anknüpfen, ist auch mehr drin.“