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Fußball-Kreisliga A: Alemannia Pfalzdorf hat Favoritenrolle bestätigt

Fußball-Kreisliga A Kleve/Geldern : Alemannia Pfalzdorf hat Favoritenrolle bislang bestätigt

Das Team beendet die Hinrunde in der Gruppe eins auf Platz eins. Trainer Thomas Erkens ist mit dem Abschneiden zufrieden, auch wenn es gegen Verfolger Kevelaerer SV die einzige Niederlage gab.

Nach der Hinrunde in der Qualifikationsgruppe eins der Fußball-Kreisliga A Kleve/Geldern steht Alemannia Pfalzdorf mit 20 Punkten an der Tabellenspitze. Und das nicht wirklich überraschend. Zum einen war die Alemannia von den übrigen Trainern der Gruppe schon vor der Saison als Favorit gehandelt worden. Zum anderen belegte das Team zum Zeitpunkt des Abbruchs der vergangenen Spielzeit ebenfalls diesen Spitzenplatz, war damals mit 19 Punkten aus acht Spielen gleichauf mit dem Kevelaerer SV.

„Wir stehen aktuell dort, wo wir gehofft haben, nach der Hinrunde auch zu stehen“, sagt der Pfalzdorfer Trainer Thomas Erkens. Er ist zufrieden mit dem bisherigen Abschneiden, auch wenn es gegen den direkten Verfolger Kevelaer am achten Spieltag eine bittere 0:3-Heimniederlage gab. „Der Sieg des KSV ging an diesem Tag absolut in Ordnung. Wir haben danach einige Dinge besprochen und sind optimistisch, in den kommenden Spielen der Qualifikationsrunde Platz eins zu verteidigen“, so Erkens.

Dass die Niederlage gegen Kevelaer jedoch vielleicht noch doppelt schmerzen könnte, liegt am Spielmodus der A-Liga. In der Vorrunde treffen die Teams in den beiden Gruppen jeweils zweimal aufein­ander. Nach dem Ende der Vorrunde nehmen die Mannschaften auf den Plätzen eins bis fünf an der Aufstiegsrunde teil. Und dabei werden die Punkte mitgenommen, die gegen die Kontrahenten aus der eigenen Vorrundengruppe erzielt wurden. Es werden dann nur noch Hin- und Rückspiele gegen die Mannschaften aus der anderen Gruppe ausgetragen. Für die Teams auf den Rängen sechs bis zehn gilt dieser Modus in der Abstiegsrunde ebenfalls.

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Dass der Alemannia durch die Niederlage gegen den KSV am Ende wichtige Punkte fehlen könnten, sieht der Pfalzdorfer Trainer jedoch nicht. „Es gibt schließlich noch einmal die Chance, gegen alle Mannschaften aus der eigenen Gruppe die nötigen Zähler mitzunehmen. Wir schauen da eigentlich nur auf uns und nicht auf die anderen Teams“, sagt Thomas Erkens.

Man wolle schließlich jedes Spiel gewinnen. Das sei nicht arrogant, sondern der Anspruch, den er an die Mannschaft stelle. Und deshalb dürfe man sich eigentlich keine Ausrutscher mehr leisten. „Denn wer am Ende mit in die Aufstiegsrunde geht, ist schwer einzuschätzen“, so Erkens.

Mit dem aktuellen Geschehen in der Gruppe zwei der Kreisliga A beschäftigt sich der Pfalzdorfer Übungsleiter derzeit nicht. „Natürlich schaut man mal auf die Ergebnisse, doch im Fokus stehen immer unsere Leistungen und Resultate.“ Und es ist auch nicht sein Plan, die Teams aus der Südgruppe zu beobachten. Man kenne sich schließlich schon lange genug und habe gegeneinander gespielt.

„Große personelle Veränderungen hat es bei den Mannschaften auch nicht gegeben. Da erwarte ich jetzt nicht wirklich irgendwelche Überraschungen“, sagt Erkens, der mit seinem Team auf dem besten Weg ist, das Saisonziel zu erreichen. „Wir wollen möglichst um den Aufstieg in die Bezirksliga spielen. Denn mittelfristig wollen wir uns als Verein in dieser Klasse wieder etablieren.“