Fußball-Kreis Kleve/Geldern sperrt Spieler für dreieinhalb Jahre

Kleve : Sportgericht des Fußball-Kreises Kleve/Geldern sperrt Spieler für dreieinhalb Jahre

Der Akteur des B-Kreisligisten FC Schottheide Frasselt hatte im Pokalspiel gegen den FC Aldekerk einen am Boden liegenden Spieler des Kontrahenten in den Unterleib getreten.

Das Sportgericht des Fußball-Kreises Kleve/Geldern hat gegen einen Spieler des B-Kreisligisten SV Schottheide Frasselt eine der härtesten Strafen verhängt, die jemals im Kreis ausgesprochen wurde. Der Kicker wurde nach einer Verhandlung für dreieinhalb Jahre gesperrt. Der SV Schottheide Frasselt hat angekündigt, dass er Berufung gegen das Urteil einlegen will. Sollte dies fristgerecht geschehen, dann würde sich das Bezirks-Sportgericht des Fußball-Verbandes Niederrhein mit dem Fall befassen.

Der Kicker des SV Schottheide Frasselt hatte in der dritten Runde des Kreispokals bei der 1:5-Niederlage des Tabellenvierten der Gruppe eins der Kreisliga B in der Heimpartie gegen den Bezirksligisten FC Aldekerk einem Spieler des Kontrahenten in der 80. Minute in den Unterleib getreten und dafür die Rote Karte erhalten. Der FC-Akteur wurde durch den Tritt so schwer verletzt, dass er operiert werden musste. Das Kreis-Sportgericht wertete das Vergehen als einen besonders schweren Fall. Laut der Rechts- und Verfahrensordnung des Westdeutschen Fußball-Verbandes können Spieler bei besonders schweren Vergehen bis zu acht Jahre gesperrt werden.