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Fußball-Bezirksliga: Viktoria Goch besiegt 1.FC Kleve II mit 3:2

Fußball-Bezirksliga : Ein glanzloser Sieg für Viktoria Goch

Die Mannschaft kann beim 3:2 im Heimspiel gegen den 1. FC Kleve II nie den Beweis antreten, der Titelanwärter Nummer eins in der Klasse zu sein. Sie zeigt beim Erfolg gegen den Nachbarn noch viele Schwächen.

Viktoria Goch ist eine Woche nach dem 0:1 beim SV Budberg erneut den Beweis schuldig geblieben, der Titelanwärter Nummer eins in der Fußball-Bezirksliga zu sein. Die Mannschaft von Trainer Daniel Beine gewann zwar am Sonntag vor gut 200 Zuschauern im Hubert-Houben-Stadion das Heimspiel gegen den Nachbarn 1. FC Kleve II mit 3:2 (2:0). Doch sie zeigte dabei erneut gravierende Mängel und hatte den Erfolg einzig und allein ihrer gehobenen individuellen Qualität in der Abteilung Offensive zu verdanken.

„Mit dem Ergebnis kann ich noch zufrieden sein. Mit der Leistung bin ich es überhaupt nicht. Das kann nicht unser Anspruch sein“, sagte Beine nach dem Erfolg. Der konnte noch nicht einmal in die Rubrik Arbeitssieg eingeordnet werden. Denn dafür arbeitete die Viktoria als Mannschaft zu wenig.

Sie ging die Defensivarbeit nicht im Teamwork konsequent an, leistete sich zahlreiche Fehler beim Aufbau und agierte in der Offensive teilweise ideenlos. Die Schwächen in der Abwehr waren sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass in Lukas Ernesti (Knieverletzung) und Daniel Vogel (Muskelfaserriss) zwei wichtige Defensivakteure fehlten. Doch das Beine seine Mannschaft nach 20 Minuten schon lautstark zu mehr Engagement auf dem Platz aufforderte, sprach wiederum Bände.

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Dass es trotzdem zum Sieg reichte, lag zum einen daran, dass der Gegner gut 50 Minuten im Spiel nach vorne überaus harmlos blieb und in der Abwehr ebenfalls patzte. Zum anderen ließ die Viktoria wenigstens bei der einen oder anderen Offensivaktion eine gewisse Klasse erkennen. Das war bei den Toren von Ahmed Miri (41.) und Levon Kürkciyan (43.), der nach gekonnter Vorarbeit von Jan-Luca Geurtz traf, zur 2:0-Führung der Fall.

Als die Unzulänglichkeiten in der Gocher Defensive durch das Klever Anschlusstor von Julian Diedenhofen (47.) bestraft wurden, schien das 3:1 von Jonathan Brilski (52.) wieder alle Spannung aus dem Spiel zu nehmen. Doch es wurde noch knapp, weil die Viktoria einige Chancen ausließ und der 1. FC II mit zunehmender Spieldauer mutiger wurde. Das 2:3 von Yannick Wild (87.) kam aber zu spät, um den Favoriten noch zu gefährden. „Wir müssen uns für unsere Leistung nicht schämen. Meine Mannschaft hat sich bis zum Schluss nicht aufgegeben und enormen Einsatzwillen gezeigt“, sagte der Klever Trainer Lukas Nakielski.

Viktoria Goch: Schmitz - Schmermas, Gerlitzki, Brilski, Rix, Amzai (57. Alt), Klingbeil, Weigl (72. Gatermann), Miri (57. Changezi), Kürkciyan (87. Geroschus), Geurtz (87. Demiri).

1. FC Kleve II: Holzum - Bruns (65. Claaßen), Krausel, Herzel, van Beusekom (60. Winkler), Janssen, Albers, Beeker (60. Ernst), Wild, Wiens, Diedenhofen (76. Schoofs).