Fußball-Bezirksliga: SV Rindern verliert 1:2

Fußball : Zum Auftakt mit breiter Brust verloren

Fußball-Bezirksliga: SV Rindern unterliegt SV Biemenhorst. In der Nachspielzeit trifft Julian Medrow zum 1:2-Anschluss.

Die Euphorie vor dem Start in die neue Saison, in einer ebenso neuen Umgebung, hat zumindest einen Dämpfer erhalten. Der SV Rindern unterlag SV Biemenhorst mit 1:2. Auch für die Gäste war es nach dem Aufstieg das erste Duell in der Bezirksliga. Die Vorbereitung der Männer von der Wasserburg war eine mehr als ordentliche. Gute Testspiele, den Sieg beim Innogy-Cup – mit breiter Brust war die Mannschaft in das Duell gegangen. An Gründen, wie es zu der Niederlage kam, mangelte es Rinderns Trainer Joris Ernst nicht. Mit ganz oben auf seiner Liste stand die körperliche Dominanz des Gegners. So standen bei Biemenhorst ein paar ziemlich harte Hunde in der Hintermannschaft. „An diese Art zu spielen, müssen wir uns noch gewöhnen“, sagt Ernst. Ebenso wie an die Tatsache, dass man dem Gegner das Toreschießen nicht zu einfach machen darf. So half ein Rinderner Akteur beim Führungstreffer der Gäste ordentlich mit. „Wir versuchen den Ball abzulaufen, statt einfach zu klären“, sagt Ernst. Der Gegner legt einmal quer, und der SV Rindern kassiert nach etlichen Jahren sein erstes Gegentor in der Bezirksliga. Wer den Bock Marke Genickbruch baute, wollte Ernst nicht verraten. „Das hat er sich von uns schon mehrfach anhören müssen.“ Den Treffer für die Gäste markierte Matthias Friedrich in Minute 71. Dabei besaß der Gastgeber vorher eine glänzende Möglichkeit, in Führung zu gehen. Nach einer Ecke war es nahezu schwerer den Ball daneben, als rein zu schieben. Daniel Beine vergab die „bis dahin beste Möglichkeit des Spiels“, so Ernst. Der nächste Grund für den nächsten Gegentreffer: „Wir machen zu früh auf“, ärgert sich der Trainer. Nach einem Konter trifft Colin Borremans (2:0, 80.). Dafür war es Julian Medrow, der mit dem Treffer zum 1:2-Endstand (90.) das schönste Tor erzielte, was ihn auch nur am Rande interessieren dürfte. Für Ernst ist es nicht schlecht, dass am Mittwoch das nächste Spiel ansteht, denn: „Da können wir sofort wieder etwas gut machen.“ Mit breiter Brust geht es nach Twisteden.

SV Rindern: Floris – Sankowski, Hildebrandt, Beine, Kera, Tissen (60. Adomeit), Demiri, Medrow, Thurau, Alijaj (75. Ukaegbu), Ezer.

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