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Fußball am Niederrhein: Entscheidung über Saisonabbruch bis Mitte Mai

Fußball-Verband Niederrhein : Entscheidung über Saisonabbruch bis Mitte Mai

Peter Frymuth, Präsident des Verbandes Niederrhein, hat Verständnis dafür, dass die Vereine möglichst schnell Klarheit haben wollen. Das Ende der Spielzeit kann nur bei einem außerordentlichen Verbandstag beschlossen werden.

Die Vereine des Fußball-Verbandes Niederrhein (FVN) sollen bis Mitte Mai Klarheit haben, wie es mit der seit dem 13. März unterbrochenen Saison 2019/2020 weitergeht. Das teilte FVN-Präsident Peter Frymuth in einem Interview auf der Homepage des Verbandes mit. Der FVN kann die Entscheidung, die Saison zu beenden, nicht so einfach treffen, weil dieser Fall in der Spielordnung nicht vorgesehen ist (RP berichtete).

„Es müssen auch rechtliche Fragen geklärt werden. Mit diesem komplexen Themengebiet beschäftigen wir uns. Ich kann absolut verstehen, dass unsere Vereine sich so schnell wie möglich Klarheit wünschen. Wir werden sie sorgsam einbinden mit dem Ziel, cirka Mitte Mai eine Entscheidung herbeizuführen“, sagt Frymuth.

Wenn sich die Mehrheit der Klubs dafür ausspricht, die Spielzeit nicht fortzusetzen, müsste sich, so Frymuth, zunächst der FVN-Beirat auf einen Saisonabbruch verständigen. „Diese Entscheidung muss dann von einem außerordentlichen Verbandstag, als dem höchsten Gremium des Verbandes, bestätigt werden. So ist der derzeitige Stand“, sagt der Präsident.

Die Gremien des FVN hätten sich darauf verständigt, zunächst das Meinungsbild der Vereine einzuholen, bevor eine weitere Beratung erfolge, so Frymuth. Videokonferenzen mit den Klubs der Ober-, Landes- und Bezirksliga haben bereits stattgefunden. In dieser Woche folgen Gespräche mit dem Frauenfußball und dem Futsal. Parallel werden die Videokonferenzen in den 13 Fußball-Kreisen vorbereitet.

„Die bisherigen Konferenzen verliefen sehr konstruktiv und harmonisch. Es hat sich dabei herauskristallisiert, dass die Mehrheit der bisher gefragten Vereine für einen Abbruch ist. Ganz wesentlich ist nun die Frage, wie die Vereine in unseren Kreisen die Situation bewerten“, sagt Frymuth.