Fußball-Landesliga Fabian Groß ist rechtzeitig zum Kellerduell wieder fit

Kalkar · Fußball-Landesliga: Erleichterung bei der SV Hönnepel-Niedermörmter. Der Stammtorwart ist gegen den Vorletzten VfL Rhede wieder dabei.

 Keeper Fabian Groß – hier mit Baris Özcelik – soll seinen Beitrag zum angestrebten Heimsieg gegen den VfL Rhede leisten.

Keeper Fabian Groß – hier mit Baris Özcelik – soll seinen Beitrag zum angestrebten Heimsieg gegen den VfL Rhede leisten.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Die wichtigste Nachricht vorweg: Rechtzeitig vor dem richtungweisenden Kellerduell mit dem Vorletzten VfL Rhede hat sich Fabian Groß, Kapitän und Stammtorhüter des Fußball-Landesligisten SV Hönnepel-Niedermörmter, wieder fit gemeldet.

Ansonsten hätte der Gastgeber in der Partie, die am Sonntag um 15 Uhr an der Düffelsmühle angepfiffen wird, nämlich ein echtes Problem gehabt. Ersatztorhüter David Pawlowski hatte sich zu letzt beim 2:2 in Wachtendonk in der Schlussphase nach einem Disput mit den Zuschauern eine Rote Karte gehandelt, kann jetzt aber seine Sperre ruhigen Gewissens absitzen. In der Partie steckt viel Brisanz. Beide Mannschaften rangieren mit einem minimalen Punkte-Guthaben auf den Abstiegsplätzen der Tabelle.

Der Gast aus Rhede steht mit zwei Punkten Rückstand auf den Viertletzten Hö.-Nie. sogar noch etwas mehr unter Zugzwang. Beiden Kontrahenten hilft eigentlich nur ein Sieg weiter, wenn sich die Lage etwas entspannen sollen. „Keine Frage. Das ist ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel, das wir unbedingt gewinnen möchten. Ich bin zuversichtlich, da meine Mannschaft intakt ist und in Wachtendonk einmal mehr eine gute Moral gezeigt hat“, sagt Trainer Sven Schützek. In der Tat könnte der 2:2-Ausgleichstreffer, den Marvin Ellmann im Wachtendonker Sportpark Laerheide quasi in letzter Sekunde per Elfmeter erzielte, eine Initialzündung sein. Der Zeitpunkt des Ausgleichs war sicher glücklich, aber insgesamt hatte sich die SV Hö.-Nie. diesen Punkt verdient.

Am Sonntag muss gegen den VfL Rhede der nächste Schritt folgen – alles andere als ein Sieg kommt praktisch nicht in Frage. „Wir müssen jetzt daran arbeiten, die Fehlerquote zu minimieren und endlich die einfachen Gegentore vermeiden“, sagt Schützek.

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