Fußball: Für Hö.-Nie. wird die Luft allmählich dünn

Fußball : Für Hö.-Nie. wird die Luft allmählich dünn

Fußball-Landesliga, Gruppe 2: SV Hönnepel-Niedermörmter – 1. FC Mönchengladbach (Sonntag, 15 Uhr).

Nach sechs Spieltagen steht die Spielvereinigung Hönnepel-Niedermörmter auf dem vorletzten Tabellenplatz der Landesliga-Gruppe 2. Erst einen Punkt konnten die Schwarz-Gelben auf ihrem Konto verbuchen, der Abstand auf die Nichtabstiegsränge beträgt schon fünf Zähler. Und unter der Woche trennten sich auch noch die Wege von Sportchef Georg Kreß umd dem SV Hö.-Nie. (wir berichteten).

Die Kalkarer geraten in der noch jungen Saison zunehmend unter Druck. Punkte müssen her, will man den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld nicht verlieren. Erklärtes Saisonziel der Schwarz-Gelben ist es schließlich, den Klassenerhalt möglichst früh zu sichern – und im unteren Mittelfeld könne man durchaus mitspielen, bekräftigte Hö.-Nies Trainer Thomas von Kuczkowski am vergangenen Sonntag trotz bitterer 1:2-Niederlage beim ASV Süchteln.

Nächste Gelegenheit, etwas Zählbares zu holen, bietet sich Hö.-Nie. am kommenden Sonntag: Um 15 Uhr empfangen die Bullen mit dem 1. FC Mönchengladbach den ältesten noch bestehenden Verein im Westdeutschen Fußballverband.

Die Rollen sind im Ligaduell klar verteilt: Der 1. FC Mönchengladbach geht als Favorit ins Rennen – nicht nur, weil er vor Saisonbeginn von vielen Trainern zu den Aufstiegsaspiranten gezählt wurde, sondern auch, weil er bisher das erfolgreichere Team in der laufenden Saison gewesen ist: Während Hö.-Nie. noch auf den ersten Sieg wartet, konnten die Mönchengladbacher bereits drei Siege einfahren und belegen mit neun Punkten den neunten Tabellenplatz.

Hoffnung dürfte Hö.-Nie. allerdings die Auswärtsbilanz des Gegners machen: Alle drei Spiele verlor die Mannschaft von Trainer Frank Mitschkowski auf fremdem Geläuf. Gepunktet wurde bisher nur zuhause, zuletzt am vergangenen Sonntag beim deutlichen 4:0-Erfolg gegen die VSF Amern.

Einen nicht unwesentlichen Beitrag dazu leistete Mönchengladbachs Stürmer Oguz Ayan, der gegen Amern zwei Treffer erzielte und mit bisher neun Saisontreffern die Torjägertabelle anführt. Wie seine Mitspieler, ist auch er bisher zuhause deutlich erfolgreicher gewesen als auswärts: Acht der neun Tore erzielte er auf der heimischen Ernst-Reuter-Sportanlage. „Ich weiß auch nicht, warum wir auswärts noch kein Spiel gewonnen haben“, sagt Ayan. „Möglicherweise liegt es daran, dass wir auf einem kleinen Kunstrasenplatz trainieren, aber am Wochenende meist auf einem größeren Rasenplatz spielen.“ Ob Oguz Ayan am kommenden Sonntag gegen Hö.-Nie. helfen kann, die Auswärtsbilanz der Mönchengladbacher aufzubessern, ist unter der Woche noch fraglich gewesen.

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