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Frauenfußball-Niederrheinligist VfR Warbeyen gewinnt gegen Winnekendonk

Frauenfußball : Warbeyen siegt bei 7-Tore-Krimi

Frauenfußball-Niederrheinliga: VfR Warbeyen – Viktoria Winnekendonk 4:3 (0:1).

Wer hätte das so erwartet? Mit einem furiosen 4:3-Derbysieg starten die Frauen des VfR Warbeyen mit Coach Sandro Scuderi in die neue Niederrheinliga-Spielzeit. Dabei gaben die Kontrahenten in Halbzeit eins noch ein ganz anderes Bild ab. So tat sich in der ersten halben Stunde praktisch gar nichts. Beide Teams neutralisierten sich nahezu komplett. Den Gastgebern aus Warbeyen gelang es schlichtweg nicht, gegen den vermeintlich schwächeren Aufsteiger aus Winnekendonk das Zepter an sich zu reißen. „Das war eine schwache erste Halbzeit. Wir kamen überhaupt nicht ins Spiel und haben den Gegner damit stark gemacht“, erklärte Scuderi die ersten 45 Minuten.

Erst in der Schlussphase sahen die Zuschauer in der Getec-Arena am Bresserberg nennenswerte Torchancen. Der VfR scheiterte mit einem Distanzschuss an Widos Schlussfrau, die den Ball gerade noch an den Querbalken lenken konnte. Auf der Gegenseite ging der Aufsteiger dann eiskalt in Führung. Samira Berns verwertete eine Hereingabe in der Mitte zum 1:0 aus Sicht der Gäste (45.+4).

Nach dem Seitenwechsel sah man dann gleich, dass sich die Schwarz-Weißen einiges vorgenommen hatten. Die erfolgreiche Wende brachte allerdings die Einwechslung von Danisha Bruins in der 52. Minute, die in der Folge drei Tore zum schlussendlich verdienten Sieg beisteuerte. Nachdem sie ihre Farben per Strafstoß und Flugkopfballtor in Führung gebracht hatte, glichen die Gäste noch einmal aus, doch erneut Bruins besorgte das 3:2. In der 90. Minute traf Shirin Timmermann zum 4:2. Der Anschlusstreffer, der der Viktoria noch durch einen späten Handelfmeter gelang, blieb folgenlos. Nach den zweiten 45 Minuten war Scuderi dann entsprechend zufrieden.

„In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel zurecht gedreht und die Kurve gekriegt. Großes Lob an meine Mannschaft, dass sie nach dem Ausgleich drangeblieben ist. Das spricht für unseren Charakter.“

VfR Warbeyen: C. Giebels – Hülsken, van der Windt, C. Rickes, Timmermann, H. Giebels, Z. Rickes, S. Schneider (81. Grabbe), Roemangoen (52. Bruins), Achten (52. Kroon), A. Schneider (52. Bläss).