Finale der MERA-Winterturnierserie auf Reitanlage des Nationenpreisreiters Holger Hetzel ausgetragen.

Reitsport : Judith Emmers holt sich den Gesamtsieg

Reitsport: Doppelerfolg für Markus Renzel in der Springprüfung der Klasse S* zum Ende der Winterturnierserie.

Auf der Reitanlage des Nationenpreisreiters Holger Hetzel an der Pfalzdorfer Buschstraße wurde das Finale der MERA-Winterturnierserie ausgetragen. Und hier war es mit drei Siegen und neun Platzierungen die für den RFV „von Driesen“ Asperden-Kessel startende Judith Emmers, die in der Gesamtwertung am Ende unerreichbar an die Spitze lag. Freudestrahlend nahm die Amazone nicht nur die goldene Siegerschärpe, sondern auch den Schlüssel des Jaguars entgegen. „Ich versuche ihn auch ohne Kratzer wieder zurück zu geben“, kam es der glücklichen Gewinnerin über die Lippen, der jetzt ein Jahr lang Edelkarossen von Jaguar Land Rover Deutschland zur Verfügung stehen. Den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegte der Keppelner Tobias Thoenes vor Markus Renzel.

Alexander Fries, der diese Turnierserie mitverantwortet, war ebenso zufrieden wie Holger Hetzel. Der ist jedoch bereits wieder Richtung USA unterwegs, wo er unter anderem Pferde für seine nächste Auktion sichtet und reitet. Dass so viele Reiter an der Winterturnierserie teilgenommen haben, freut Landestrainer Hetzel, da er viele nationale Turniere verloren sieht. „Daher wollen wir die Serie als ein nationales Turnier unter internationalen Bedingungen hochhalten und fortsetzen, damit die Reiter nicht weiter ins Ausland, etwa ins Limburger Peelbergen, abwandern“, sagt Hetzel. Dabei hat er bereits mit Andrè Kolmann aus dem Vorstand des Pferdesportverbandes Rheinland bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Warendorf angeklopft, um im Sommer ein Pilotprojekt in Sachen nationales Turnier zu starten.

Da dürften auch die Teilnehmer der MERA-Winterturnierserie aufhorchen, die im Finale mehr als starke Ritte zeigten. So unter anderem Markus Renzel, Alt Marl, dem erfolgreichen Springreiter auf höchstem Niveau, was er eindrucksvoll in Pfalzdorf demonstrierte. Denn ihm gelang etwa in der Springprüfung der Klasse S*, dem Höhepunkt der Veranstaltung, gleich ein Doppelerfolg. Oder Sebastian Adams, der Rheinische Meister im Springen, der mit einer 9.00 (sehr gut) die höchste Wertnote des Finales erzielte. Hervorragend, wie er in der mittelschweren Springpferdeprüfung den siebenjährigen Disco Inferne (Catoki/Cassini II) über die von Peter Schuhmacher erstellten Hindernisse lenkte. Goldschleife für ihn, da war sich das Richterduo Andrè Kolmann und Rolf Peter Fuss einig.

Fazit: Die Winterturnierserie wusste durch die Leistungen, die Pferd und Reiter kontinuierlich über Monate hinweg zeigten, zu überzeugen.