Fußball Feiern mit dem Ex-Trainer

Fußball-Kreisliga A: Mit einem Sieg kann die SGE Bedburg-Hau den ersten Bezirksliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte feiern. Ottmar Döllekes, einst Trainer der SGE, empfängt als Trainer des BV Sturm Wissel seine alten Schützlinge.

 In der Begegnung zwischen der SGE Bedburg-Hau (grün-schwarze Trikots) und dem BV Sturm Wissel wird über den erstmaligen Aufstieg der SGE in die Bezirksliga entschieden.

In der Begegnung zwischen der SGE Bedburg-Hau (grün-schwarze Trikots) und dem BV Sturm Wissel wird über den erstmaligen Aufstieg der SGE in die Bezirksliga entschieden.

Foto: Evens

Zwei Punkte braucht die SGE Bedburg-Hau noch, um den ersten Bezirksliga-Aufstieg der jungen Vereinsgeschichte klar zu machen. Von den beiden Vorgängervereinen SG Hasselt und Eintracht Schneppenbaum spielte auf dieser Verbandsebene zuletzt 1992 die SG im Kreisliga-Oberhaus. Mit dem Aufstieg würde auch Trainer Detlev Remmers seine Zeit bei der SGE krönen. Nachdem sich der Verein in der Winterpause entschieden hatte, zur neuen Saison mit Markus Dahms als Trainer weiter zu machen, sagte Remmers, wer ihn kenne, der weiß, dass das an seiner Einstellung nichts ändert. "Wir haben noch einiges vor", sagte Remmers. Die erfolgreich gespielte Rückserie sollte ihn in dem Vorhaben bestätigen.

BV Sturm Wissel — SGE Bedburg-Hau (So., 15 Uhr). Wissels Trainer Ottmar Döllekes empfängt seinen Ex-Verein, der in den Wisseler Dünen mit einem Sieg den Aufstieg feiern kann. "Ich würde mich freuen, denn ich habe noch immer engen Kontakt zu meinen ehemaligen Spielern", sagt Döllekes voller Vorfreude. Sorgen macht ihm hingegen sein junges unerfahrenes Team. "Wir könnten 16 Punkte mehr haben, wenn die Bengels erfahrener wären und in einigen Situationen abgeklärter Fußball spielten." Bei der SGE ist Trainer Detlev Remmers "zuversichtlich", dass der Aufstieg schnell gelingen wird.

FC Aldekerk — SV Nütterden (So., 15 Uhr). Der SV Nütterden sammelt Pünktchen um Pünktchen gegen den Abstieg, aber die direkten Konkurrenten auch. "Und bei den heimstarken Aldekerkern rechne ich mir nicht viel aus", sagt Nütterdens Trainer Heinz Onstein pessimistisch, obwohl nahezu aller Spieler zur Verfügung stehen. Aldekerk hat im Mittelfeld der Tabelle kaum noch Scherereien zu erwarten, Trainer Andreas Röchert möchte aber "von Spiel zu Spiel ein hohes Niveau zeigen".

TSV Wachtendonk/Wankum II — TSV Weeze (So., 15 Uhr). Nur noch ein Wunder könnte den Wachtendonkern helfen, die Klasse zu halten. Das 0:10 in Vernum zeigte, das der Tabellenletzte vor allem personell nahezu am Ende ist. "Nach dem Debakel wird Wachtendonk eine harte Nuss werden, die erst mal auf Tore-Verhindern aus sein wird", mutmaßt Weezes Trainer Sandro Scuderi, dessen Team nach wie vor Aufstiegschancen hat.

SV Herongen — SC Auwel-Holt (So., 15 Uhr). Im Derby auf Straelener Stadtgebiet muss Auwel-Holt gegen den Abstieg punkten. Herongen hat in den Augen seines Trainers Jan Schröers nach dem 3:1-Sieg in Labbeck nun ein Polster, "das uns den Druck nimmt". So soll es einfach sein, an den Sieg anzuknüpfen. Auch SC-Trainer Franz Angenendt weiß: "Herongens Druck ist weg. Wir sind gefordert."

Grün-Weiß Vernum II — TuS Kranenburg (So., 15 Uhr). Beide Teams stehen zumindest mit einem Bein im Abstiegskampf. Somit wollen sowohl Vernums Trainer Daniel Neuer als auch Kranenburgs Andreas Janßen den Befreiungsschlag, also drei Punkte. "Wir sind diese Sechs-Punkte-Spiele ja schon fast gewohnt", sagt Janßen eher gelassen, während Neuer stöhnt: "Personell wird's sauschwer."

(RP/rl)
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