Fußball: FC in Duisburg im Spitzenspiel: "Disziplin und Leidenschaft"

Fußball : FC in Duisburg im Spitzenspiel: "Disziplin und Leidenschaft"

Nach dem 3:1-Derbysieg über die Gocher Viktoria, der anschließend im FC-Vereinsheim am Bresserberg noch ausgiebig gefeiert wurde, müssen sich die jungen Wilden des 1. FC Kleve ab sofort wieder auf den normalen Liga-Alltag konzentrieren. Das fordert auch FC-Trainer Thomas von Kuczkowski: "Wir müssen aufpassen, dass die Saison nicht beendet ist. Nur mit gleicher Einstellung und gleichem Engagement können wir den Erfolg vom Lokalderby vergolden."

Beim Duisburger SV 1900 hängen die Trauben am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) allerdings hoch. Der DSV rangiert auf dem zweiten Tabellenplatz und hat angesichts seines vor allem offensiv stark besetzten Kaders Ambitionen Richtung Oberliga. "Wir müssen schon an die Form vom Goch-Spiel anknüpfen, um dort etwas mitzunehmen", sagt von Kuczkowski. Personell wird sich nichts ändern. Verletzungsbedingt muss auf Timo Stock, Simon Olfen, Lukas Nabbefeld und Luis Landers verzichtet werden. Ob die Startelf mit der Derby-Formation identisch ist, ließ "Kucze" Freitagnachmittag noch offen. "Wir müssen Disziplin, Lauffreudigkeit und eine gewisse Leichtigkeit gegen die DSV-Offensive setzen", fordert der FC-Trainer, "wir wollen bis zur Winterpause oben dranbleiben".

Als Heiko Heinlein Anfang Juli das Training beim DSV 1900 aufnahm, betonten der Trainer und die Verantwortlichen des Fußball-Landesligisten stets, dass kein Aufstiegszwang herrsche. Nach neun Spieltagen steht die Heinlein-Elf nun aber auf dem zweiten Rang, sodass es nicht ganz abwegig ist, dass die Wanheimerorter bereits in dieser Saison ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden können.

Eine weitere Standortbestimmung für die Wanheimerorter ist das Spitzenspiel gegen den 1. FC Kleve am Sonntag. Dabei muss Heinlein seine Startelf auf mehreren Positionen verändern. Adrian Tober und Alex Nurlu meldeten sich unter der Woche grippekrank, während Marcel Schmidt wegen einer Bänderdehnung passen muss. Zudem fehlt dem DSV gegen "eine spielstarke und hungrige Mannschaft", wie es Heinlein bezeichnet, Abwehrspieler Timo Welky rotgesperrt.

(RP/ac)