Lokalsport: Einbahnstraßen-Fußball am Berg

Lokalsport : Einbahnstraßen-Fußball am Berg

Fußball-Landesliga: Gegen den rundweg enttäuschenden TSV Wachtendonk-Wankum gelang dem 1. FC Kleve ein ungefährdeter 4:0-Heimerfolg. Am kommenden Freitag (19.30 Uhr) steigt das Lokalderby bei der Gocher Viktoria.

Nach den jüngsten beiden Niederlagen ist der 1. FC Kleve in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Der TSV Wachtendonk-Wankum war im Kreisderby allerdings auch ein dankbarer Gegner, der binnen 90 Minuten keinen Torschuss zu verzeichnen hatte. So gab es über die gesamte Distanz für die harmlosen Gäste nur einen Brouwers-Freistoß zu notieren, der für einen Hauch von Gefahr sorgte (31.). Ansonsten wurde am Bresserberg weitgehend Einbahnstraßen-Fußball geboten, der sich im 4:0-Endergebnis niederschlug.

Mit den ersten 45 Minuten konnte FC-Trainer Thomas von Kuczkowski keineswegs zufrieden sein. "Da haben wir uns im Auslassen von Torchancen übertroffen. Zur Pause mussten wir schon mit 4:0 führen."

Die Chance zur frühen Führung wurde den Klevern quasi auf dem Silbertablett serviert, als Simon Olfen im Strafraum von Reiner Seyen von den Beinen geholt wurde und der Unparteiische auf Elfmeter entschied. Niklas Klein-Wiele beförderte das Spielgerät allerdings in die fünfte Etage - beim American Football wäre so der Zusatzpunkt geglückt (9.). So dauert es zehn weitere Minuten, ehe das Leder erstmals im gegnerischen Netz zappelte. Pascal Hühner flankte von links, Kevin Bodden schloss per Kopf zum 1:0 ab. Hühner hatte zuvor ebenso eine gute Chance vergeben wie in der 29. Minute Simon Olfen, der den Ball freistehend ans Außennetz statt in den Kasten schoss (29.).

Dass nur drei Zeigerumdrehungen nach der Pause das 2:0 fiel, spielte den Rot-Blauen, die auf Kapitän Umut Akpinar, Florian te Laak und Dennis Thyssen verzichten mussten, in die Karten. Einen Freistoß von Niklas Klein-Wiele bugsierte Bastian Grütter aus Nahdistanz in die Maschen. "Damit war der Drops gelutscht", stellte FC-Trainer von Kuczkowski später fest. Simon Olfen (57.) und Pascal Hühner (60.) verpassten danach eine Resultatsverbesserung. In der 76. Minute war es der eingewechselte Murat Dogu, der einen sehenswerten Hühner-Pass per Heber über Wa./Wa.-Keeper Przybyla ins Tor beförderte. Den Schlusspunkt setzte schließlich der pfeilschnelle Pascal Hühner höchstpersönlich fünf Minuten vor dem Abpfiff.

"Wa./Wa. konnte uns nicht das Wasser reichen. Ergebnistechnisch haben wir gut gespielt. Wir werden uns jetzt akribisch auf das Derby am Freitag in Goch vorbereiten", sagte der FC-Coach im Anschluss an die einseitige Begegnung in der Volksbank-Arena.

(RP/url)
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