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Drittes Springturnier während der Corona-Pandemie bei Holger Getzel

Reiten : Toni Haßmann gewinnt S*-Springen beim Turnier in Pfalzdorf

Auch die dritte Veranstaltung auf der Anlage von Nationenpreisreiter Holger Hetzel ist ein Erfolg. Judith Emmers (Asperden-Kessel) siegt im M**-Springen vor Laurens Houben von der RSG Niederrhein.

Aller guten Dinge sind drei – so hatte das Team von Nationenpreisreiter Holger Hetzel das dreitägige Springturnier überschrieben, das auf der Anlage an der Pfalzdorfer Buschstraße über die Bühne ging. Dankbar nahmen Kader- und Berufsreiter erneut die Möglichkeit an, ihre in der Hauptsache jungen Pferde trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie unter Turnierbedingungen an den Start zu bringen. Und wie bei den beiden vorangegangenen Veranstaltungen überzeugten die Mitarbeiter der Hetzel Horses GmbH durch ihre Professionalität. Peinlich genau wurden erneut die Auflagen eingehalten. „Liebe Reiter, bitte haltet Euch an die Vorgaben und Regeln. Denn nur dann können wir in dieser Zeit auch weitere Turniere ausrichten“, hatte Holger Hetzel an die Teilnehmer appelliert.

Wiederum waren zehn Prüfungen ausgeschrieben worden, zu denen die international versierten Parcourschefs Peter Schumacher und Olaf Petersen jun. die Hindernisse erstellten. Die für die Reitsportgemeinschaft (RSG) Niederrhein startende Pia-Marie Schröder lenkte Kalou bei ihrem Sieg ebenso geschickt über die Hindernisse der Springpferdeprüfung Klasse A* wie der Borkener Johannes Ehning die Stute Conny beim Erfolg in der mittelschweren Springpferdeprüfung. Beide erhielten die Wertnote 8.70. Ebenso wusste Judith Emmers (Asperden-Kessel) mit Bangkok Danfer im Zwei-Sterne-Springen M zu überzeugen, das sie fehlerfrei in 63,35 Sekunden gewann. Sie verwies Laurens Houben (RSG Niederrhein) mit seinen Pferden Hakuna Matata (0/65,09) und Due-Diligence (0/65,88) auf die Plätze.

Beim Finaltag war Frank Rothenberger, der international renommierte Parcoursbauer des CHIO Aachen, zu Gast. Er sah, wie die Reiter im Ein-Sterne-Springen S einen sehenswerten Schlusspunkt hinter das hervorragend organisierte Turnier setzten. Die Prüfung gewann der dreifache Derbysieger Toni Haßmann (Lienen) mit Call me Diva (0/62,94), der mit SG’s Air Pilot auch das vorangegangene M**-Springen für sich entschieden hatte, vor dem Borkener Johannes Ehning mit Con Pleasure (0/63,51).

„Es musste nach der Corona-Pause jetzt einfach was passieren. Und wir haben hier die passenden Möglichkeiten, um alle Auflagen zu erfüllen“, sagte Turnierleiter Holger Hetzel. Anna Lehmeyer, bei der die Fäden in der Meldestelle zusammenliefen, stellte fest: „Wir waren und sind immer noch total überwältigt von der großen Resonanz, die wir bei der Durchführung der Veranstaltung hatten.“