Reitsport: Doppelerfolg für Kajsa Liskien

Reitsport : Doppelerfolg für Kajsa Liskien

Beim Reiterverein Kranenburg wurde auch um die Vereinsmeistertitel geritten.

Die Freude bei Kajsa Liskien war riesengroß, als sie erfuhr, dass sie gleich zwei Vereinsmeistertitel gewonnen hatte. Zum einen konnte sie um die Meisterschaft der Junioren in der Dressur im Sattel von Mikado punkten und damit Rabea Tempel (Pippi Lotta) bzw. Emilie Harich (Kantje’s Floor) auf die nachfolgenden Plätze verweisen und zum anderen die Vereinsmeisterschaft Nachwuchs Springen auf Camiro gewinnen, zu der Paula Thissen (Nobilis B) und Rabea Tempel (Liu Jo) die Plätze zwei und drei belegten.

Insgesamt 14 Prüfungen hatten die Kranenburger Reiter um Vereinschef Wolfgang Natrop in das Nachwuchsturnier auf der Reitanlage am Treppkesweg eingebettet, in dem nach den Regeln der Wettbewerbsordnung (WBO) geritten wurde. Hierbei kam es im fairen Kampf um die Meisterschaft in der Dressur zu einen regelrechten Mutter-Tochter-Duell, das schlussendlich Katja Meurs auf Fabijano vor Tochter Birte (Dark Shadow) für sich entschied. Rang drei für Tabea Litjens, die mit Arvalon Rockfort ins Viereck geritten war. Im Gegensatz dazu wurde Johanna Meyer mit Hegelhof’s Charm Nachwuchsvereinsmeisterin vor Merle van Zoggel, die in den Reiterwettbewerben mit Valido’s Voice an den Start gegangen war. Titelgewinnerin Nachwuchs, Abteilung Dressur, wurden Pauline Verweyen und Doc No. Als Vereinsmeisterin Springen, Abteilung Junioren auf A**-Niveau, darf sich hingegen Julienne Janßen auf Kronos Adelheid Z bezeichnen. Den Vereinsmeistertitel Springen in den Klassen A** und L konnte sich Fin Schulte-Geldermann (Dream’s Number One) vor Melina Verheyen mit Pinus SG sichern. Doch bevor die Vereinsmeister gekürt wurden, lieferten sich sämtliche Akteure im Pferdesattel sowohl auf dem Dressurviereck als auch im Springparcours spannende Wettkämpfe, zu denen auch Nachwuchsreiter aus der Region an den Start gegangen waren. Dabei erzielte die für den Club der Pferdefreunde Goch reitende Mara Hübner auf dem Wallach Black Beauty im Reiterwettbewerb, in dem es galt, auch zwei Sprünge zu überwinden, eine Wertnote (WN) von 8.50 (9= sehr gut) und setzte sich damit an Spitze der zweiten Abteilung dieser Prüfung. Auch errang die junge Nachwuchsreiterin mit dieser WN eine der höchsten Note, die im Rahmen dieses WBO-Turniers vergeben wurde. Denn eine ebensolche WN erhielt Valentina Anja Wolters, Diersfordt Flüren, mit Holla die Waldfee (8.50), im Reiterwettbewerb, in dem die Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp im Mittelpunkt der Bewertung standen. Einen Doppelerfolg konnte zudem der Kranenburger Fin Schulte-Geldermann verzeichnen, der die braune Stute Dream‘s number one (Reekamp‘s Slogan/Woodrow Carisbrooke) sowohl in der Springprüfung der Klasse A** als auch im abschließenden L-Springen an die Spitze dieser Prüfungen ritt. Große Gaudi bei der Prüfung „Jump and Dog“, die Paula und Thomas Thissen für sich entscheiden konnten. Dabei hatte Paula auf Nobilis B schon ordentlich an Zeit vorgelegt, ehe Thomas mit Hund Mattes den gleichen Parcours in Bestzeit absolvierte.