Aufstiegsparty am Stillen Winkel DJK Rhenania Kleve ist wieder B-Ligist

Kleve · Nach dem 3:2 im Hinspiel reicht den Fußballern im grünen Dress auf eigenem Platz ein 1:1 gegen den SV Schottheide-Frasselt, um den Aufstieg perfekt zu machen. Rhenania-Urgestein Thorsten Dorißen ist stolz auf die junge Mannschaft.

Alles im grünen Bereich: Die DJK Rhenania Kleve hat die Rückkehr in die Fußball-Kreisliga B perfekt gemacht.

Alles im grünen Bereich: Die DJK Rhenania Kleve hat die Rückkehr in die Fußball-Kreisliga B perfekt gemacht.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Es ist vollbracht: Nach sechsjähriger Durststrecke in den Niederungen der C-Liga kehrt die DJK Rhenania Kleve in die Fußball-Kreisliga B zurück. Nach einem 3:2 im Hinspiel reichte der Mannschaft am Sonntag auf eigenem Platz ein 1:1 (0:0) gegen den SV Schottheide-Frasselt, um den Aufstieg perfekt zu machen. Zuvor hatten beide Mannschaften die Saison in der Gruppe 1 der C-Liga Kleve/Geldern mit jeweils 53 Punkten abgeschlossen.

Der Gast aus Kranenburg fand auf dem Sportplatz am Stillen Winkel zunächst besser in die alles entscheidende Partie. Dennis Kalkes, spielender Co-Trainer der Vereinigten, hatte nach sieben Minuten die erste Chance, als er einen Freistoß per Hinterkopf verlängerte. Doch der Ball strich knapp über das DJK-Gehäuse. Maximilian Beem (9.) besaß die nächste Möglichkeit, aber er scheiterte im Eins-gegen-Eins-Duell am erneut überragenden DJK-Keeper Simon Willemsen.

Die Mannschaft von Trainer Rolf Eschenbrücher blieb am Drücker, die Hausherren lauerten auf Konter. Erneut Kalkes hatte nach einem missglückten Querpass der DJK-Abwehr mit einem Schussversuch kein Glück, der Ball zischte am Tor vorbei. In Minute 20 hatte die DJK Kleve ihre erste Torgelegenheit durch Mirco Röös, die von Kai Paessens per Grätsche vereitelt wurde. So ging man mit einem torlosen Remis in die Kabinen. „In Hälfte eins waren wir die bessere Mannschaft und hatten auch mehr Ballbesitz und die größeren Chancen“, sagte SV-Coach Rolf Eschenbrücher.

Nach Wiederanpfiff nahm die Begegnung etwas an Fahrt auf. Und der SV Schottheide-Frasselt ging in Minute 49 in Führung. Lars Giesen war der umjubelte Torschütze, der auf Vorlage von Marcel Krüß die Ruhe behielt und eiskalt einnetzte. Doch die Freude der Gäste hielt nicht lange an. Nur sieben Zeigerumdrehungen später gelang den Hausherren der Ausgleich. Tim Scharl setzte sich über außen gekonnt durch, zog nach innen und versenkte das Spielgerät unhaltbar im Winkel. In der Folgezeit drängten die Gäste noch einmal auf den Führungstreffer. Dennis Kalkes hatte einige Tormöglichkeiten, fand aber in DJK-Torhüter Willemsen seinen Meister. Der Gastgeber, der sich immer mehr aufs Konterspiel verlegte, hatte im zweiten Durchgang nur wenige Chancen. Letztlich blieb es in einem von beiden Seiten fair geführten Spiel bei einem leistungsgerechten Unentschieden, das der DJK Rhenania Kleve den Aufstieg in die Kreisliga B beschert.

„Unsere Leistung war in Ordnung. Wir haben leider schon am Mittwoch den möglichen Aufstieg vergeigt, als wir in dreifacher Überzahl verloren haben. Heute sind wir in Hälfte zwei erfolglos angerannt. Unser Gegner stand stabil in der Defensive und hatte das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite“, sagte Eschenbrücher.

Sein Klever Trainer-Kollege Thorsten Dorißen, ein echtes Urgestein der Rhenania, war nach dem Abpfiff überglücklich. „Das waren zwei intensive Duelle, vor allem das Hinspiel mit den drei Platzverweisen, aber im Endeffekt sind wir hochverdient aufgestiegen. Das war über die ganze Spielzeit hinweg eine grandiose Leistung meiner jungen, unerfahrenen Mannschaft. Und zwischen beiden Vereinen herrscht kein böses Blut“, betonte Dorißen.

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