DJK Labbeck/Uedemerbruch: Nicosia übernimmt den Trainerjob

Fußball : Sandro Nicosia übernimmt den Trainerjob

Fußball-Kreisliga A: Der 37-Jährige spricht von einem „Projekt Wundertüte“. Er will schlagkräftige Truppe zusammenstellen.

Gut zehn Minuten hat der gebürtige Kölner mit sizilianischen Wurzeln benötigt, bis seine Entscheidung festand. „Es war ein sehr positives Gespräch“, sagte der 37-Jährige. So wird der Trainer des Fußball-A-Ligisten DJK Labbeck/Uedemerbruch in der anstehenden Saison Sandro Nicosia heißen. Seine erste und wichtigste Aufgabe ist, mit Detlef Geuyen, dem kommissarischen Sportlichen Leiter, eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen. Denn der personelle Aderlass war groß.

„Ich gehe davon aus, dass mir 18 bis 22 Leute zur Verfügung stehen“, meinte Nicosia, der bis zur vergangenen Winterpause die A-Jugend des TSV Wachtendonk/Wankum betreute und dann wegen einer Krankheit zurücktreten musste. Zudem hatte der Coach in der zurückliegenden Hinrunde einige Wochen beim A-Ligisten SV Straelen II ausgeholfen. Nun sei er wieder fit und voll belastbar.

Ihm ist durchaus bewusst, dass auf ihn in Labbeck eine schwere Aufgabe wartet. Nicosia und Geuyen sprechen daher vom „Projekt Wundertüte“. Die DJK habe zu spät ihre Hausaufgaben gemacht, also Gespräche mit Spielern für den neuen Kader geführt. „Der Verein hat einen Frühjahresschlaf gehalten“, so Nicosia, der unter anderem vier Spielzeiten die Frauen-Mannschaft von Fortuna Köln in der Mittelrheinliga trainiert hat. Der neue DJK-Coach lobt Geuyen in den höchsten Tönen. Der mache „einen Mega-Job“. Denn einfach ist es nicht, so kurz vor dem Ende der Wechselfrist Spieler zu finden, die das Labbecker Trikot überstreifen wollen und ins Konzept passen.

Zu den Namen der Balltreter, die Nicosia ab Beginn der Vorbereitung am nächsten Freitag trainieren wird, wollte er sich gestern noch nicht äußern, dafür aber zu seinen Saisonzielen: „Für müssen eine passable Vorbereitung spielen, bis zur Winterpause so viele Punkte wie möglich sammeln, um dann am Ende über dem Strich zu stehen.“

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