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DJK Hommersum-Hassum kann Projekt auf ihrer Anlage endlich starten

Aus den Vereinen : DJK Hommersum-Hassum kann Projekt auf ihrer Anlage endlich starten

Der Klub will einen barrierefreien Zugang auf seiner Anlage errichten und hat jetzt die Nachricht erhalten, dass er vom Land dafür einen Zuschuss von 81.000 Euro aus dem Programm „Moderne Sportstätten 2022“ erhält.

Die Zeit des Wartens ist für die DJK Hommersum/Hassum vorbei. Sie kann das Projekt in Angriff nehmen, einen barrierefreien Zugang zu ihrer Anlage und dem Vereinsheim zu errichten. Denn der Klub erhält aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ des Landes einen Zuschuss von 81.000 Euro. „Es war seit Abgabe des Antrages Ende Oktober 2019 eine lange Zeit des Hoffens und Bangens –  verbunden mit vielen formellen Nacharbeiten und parallel laufenden Planungen für das Projekt“ sagt Vorsitzender Andre Giesen.

Der Klubchef lobt die Zusammenarbeit mit der Stadt Goch und dem Vermögensbetrieb. „Dass der Slogan Miteinander-Stadt nicht nur eine Marketingidee ist, sondern auch gelebt wird, durften wir bei den notwendigen Anpassungen des Pachtverhältnisses erfahren“, sagt der 46-Jährige. 

Idealerweise wäre der positive Bescheid noch vor dem coronabedingten Lockdown eingegangen. „Dann hätte es für unsere Mitglieder keine weiteren Einschränkungen gegeben“ so der Vorsitzende. Andersherum konnte die zusätzlich gewonnene Zeit dafür genutzt werden, weitere Angebote einzuholen, und das Projekt zu konkretisieren.

Den Zuschlag bekam ein ortsansässiger Garten- und Landschaftsbauer, der die Arbeiten umsetzen wird. Die Kostenplanungen für Arbeitsaufwand und Materialbeschaffung ergaben, dass bei entsprechender Eigenbeteiligung die Fördersumme des Landes gerade ausreichen wird. Der Baubeginn soll nach Klärung behördlicher Belange bald erfolgen und in einem möglichst schmalen Zeitfenster ablaufen, damit der Spielbetrieb für die neue Saison ungestört starten kann. „Denn nach der langen Pandemie-Pause ist gerade bei den Jugendlichen und Kindern der Drang nach Bewegung und Gemeinschaft deutlich zu spüren“, so Giesen.

(RP)