Fußball DJK Ho./Ha. scheitert im Pokalfinale

Kleve · Die Hallenfußball-Kreismeisterschaft der Frauen wurde in der Kellener Sporthalle ausgetragen. Im Finale standen sich die DJK Hommersum/Hassum und der SV Walbeck gegenüber. Der klassenhöhere Südklub setzte sich mit 2:0 durch.

 Die Walbecker Fußballerinnen (l.) waren den Spielerinnen von DJK Ho./Ha. häufig einen Schritt voraus.

Die Walbecker Fußballerinnen (l.) waren den Spielerinnen von DJK Ho./Ha. häufig einen Schritt voraus.

Foto: Evers

Frauenfußball-Niederrheinligist SV Walbeck hat seine Ausnahmestellung im Kreis Kleve eindrucksvoll untermauert und nach dem Kreispokal im Sommer nun auch die Winterausgabe unter dem Kellener Hallendach für sich entschieden. Sieben Spiele, 21 geschossene Tore, keinen kassierten Treffer – so lautet die Bilanz eines ebenso souveränen wie verdienten Siegers, an dessen Antlitz im Finale die DJK Hommersum-Hassum ganze fünf Minuten kratzte, ehe das klassenhöchste Team mit 2:0 gewann und den Pokal in die Höhe reckte.

Walbeck tritt die Nachfolge des Vorjahressiegers TSV Wachtendonk/Wankum an. "Die individuelle Klasse hat sich durchgesetzt", zollte Ho./Ha.-Trainer Frank Lampe nach der Finalniederlage Lob und verbuchte seinerseits einen gelungenen Jahresabschluss für seinen Landesligisten. Den dritten Platz belegte Kreisligist DJK Kleve vor dem VfR Warbeyen. VfR-Coach Sebastian Baumann zog ebenfalls ein positives Fazit: "Unser Ziel war das Halbfinale und dieses haben wir erreicht. Im Elfmeterschießen gegen den späteren Sieger auszuscheiden, ist alles andere als tragisch." Der VfR zeichnete sich überdies neben den fußballerischen Darbietungen als ausgezeichneter Gastgeber aus.

Die Frauenteams des Kreises Kleve hatten sich versammelt, um den neuen Titelträger zu ermitteln. Während in der zweiten Gruppe die klassenhöchsten Teams aus Walbeck und Hommersum-Hassum ohne Probleme das Halbfinal-Ticket lösten, düpierte in der ersten Gruppe Außenseiter DJK Kleve die Konkurrenz. Ungeschlagen setzte sich die Mannschaft an die Spitze. Warbeyen rutschte als Zweiter gerade eben noch in das Halbfinale, für Landesligist TSV Wachtendonk/Wankum war der Arbeitstag hingegen schon beendet und der Traum von der Titelverteidigung geplatzt.

Duelle auf Augenhöhe kristallisierten sich in den Halbfinal-Paarungen heraus, denn sowohl die DJK Ho./Ha. gegen die DJK Kleve als auch der SV Walbeck gegen den VfR Warbeyen zogen erst nach Elfmeterschießen in das Finale ein. Der Rest war für den SV Walbeck zwar keine Pflichtübung, denn Ho./Ha. schlug sich im Endspiel gerade in der Anfangsphase wacker, doch letztendlich entschied der Niederrheinligist die Partie mit 2:0 für sich und ließ somit die Schmach des Vorjahres, als das Team nur Sechster wurde, vergessen machen.

(RP)
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