Tischtennis : DJK: Derby im Spargeldorf

Tischtennis-Oberliga: Spitzenreiter Rhenania Kleve tritt am Samstag im Lokalderby beim SV Walbeck an. Der verlustpunktfreie Herbstmeister ist klar favorisiert.

Herren-Oberliga Gruppe 2

SV 1913 Walbeck - DJK Rhenania Kleve: Nur eine kurze Anreise haben die Klever DJK-Herren am vorletzten Spieltag der Hinrunde zu bewältigen. Am Samstag Abend um 18.30 Uhr trifft der noch ungeschlagene Spitzenreiter aus der Schwanenstadt in der Turnhalle der St. Luzia Grundschule auf den Tabellenachten SV Walbeck. Unabhängig von der Aufstellung des Aufsteigers - mit oder ohne der bislang in fünf Partien eingesetzten Spitze Bartosz Bednarkiewicz - dürfte im Spargeldorf nur die Höhe des DJK-Sieges fraglich sein.

Der letztjährige Meister der Verbandsliga Gruppe 4 kam in der Hinrunde bislang nur gegen Mannschaften aus der zweiten Tabellenregion zum Zuge. Gegen die Spitzenteams TG Neuss, Champions Düsseldorf und ASV Einigkeit Süchteln musste sich der Neuling jeweils mit 3:9 geschlagen geben. Mit derzeit 7:11-ZähIern scheint die Sechs um Christian Peil jedoch auf dem besten Weg zu sein, ihr Image als Fahrstuhlmannschaft endlich loszuwerden. Der Walbecker Mannschaftsführer: ,,Nach drei Auf- und zwei Abstiegen in den vergangenen Jahren wollen wir in dieser Spielzeit endlich den Klassenerhalt schaffen."

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Um dieses ZieI zu erreichen hat sich der Club von seiner letztjährigen Nummer eins Aleksandras Rusinovas (zum TTC 1957 Lampertheim) getrennt und als neuen Spitzenspieler Bartosz Bednarkiewicz verpflichtet. Der Neuzugang ging in der vergangenen Saison für den Regionallisten TuS Xanten im mittleren Paarkreuz auf Punktejagd. Da das neue Aushängeschild des SV Walbeck (6:4) bislang nur gegen Mannschaften ab Tabellenrang sechs eingesetzt worden ist, dürften weder Franco Loggia (14:3) noch Konstantin Schröder (10:3) die Möglichkeit bekommen, die Spielstärke von Bartosz Bednarkiewicz zu testen. Statt dessen werden sich die Klever Spitzen wohl mit Heinz-Peter Koppers (5:12) und Oliver Schauer (6:10) auseinander setzen müssen. Eine Herausforderung könnte das Gastspiel im Gelderland für Ismet Erkis (10:3) werden. Mannschaftsführer Christian Peil weist mit 10:1-Siegen die mit Abstand beste Einzelbilanz des Gastgebers auf. Rainer Kopittke bietet sich im Match gegen Jörn Ehlen (6:10) die Chance, seine Einzelbilanz ausgeglichen zu gestalten. Bleibt abzuwarten, wer auf Seiten der Neulings neben Henrik Cobbers (6:5) im dritten Paarkreuz gegen Jens Westerbeck (8:1) und Johannes Kirchner (10:1) aufspielen wird. Den Grundstein zum angestrebten deutlichen Sieg sollten auch im kreisinternen Vergleich die DJK-Doppel legen. Während Kopittke/Westerbeck, Schröder/Kirchner und Loggia/Erkis zusammen 20:7-Siege verzeichnen können, konnten die 13 (!) eingesetzten Walbecker Formationen von 29 Begegnungen nur zwölf zu ihren Gunsten entscheiden.

(RP)