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Diese Fußball-Spiele stehen im Kreis Kleve am Wochenende im Fokus

Tipps der Sportredaktion : Diese Fußball-Spiele sollten Sie am Wochenende im Blick haben

Am Wochenende rollt im Kreis Kleve in fast allen Ligen wieder der Ball. Die Bezirksligisten SV Rindern und der RSV Praest stehen zum Auftakt gleich vor Bewährungsproben. Eine schwere Aufgabe muss auch der Kevelaerer SV meistern. Die A-Ligisten SV Sevelen und Grün-Weiß Vernum treffen schon am zweiten Spieltag aufeinander.

An diesem Wochenende rollt wieder in fast allen Klassen der Ball. Und die Sportredaktion der Rheinischen Post wird, wie schon in der vergangenen Saison, einen Überblick darüber geben, welche Partien im Kreis Kleve sie am aktuellen Spieltag für besonders sehenswert hält.

SV Rindern - TuS Xanten (Samstag, 17 Uhr) Christian Roeskens, Trainer des SV Rindern, macht beim Gespräch über das Saisonziel das, was seine Mannschaft auf dem Rasen bestens beherrscht. Er leistet ganz kontrollierte Defensivarbeit. Platz fünf belegte das Team in der vergangenen Saison. Trotzdem will Roeskens jetzt erst einmal nur den Klassenerhalt als Vorgabe für sein kickendes Personal ausgeben, weil die Gruppe halt viel stärker besetzt sei. Diese Aussage trifft aber auch auf den Kader der Zebras zu, die in der Breite jetzt wesentlich besser aufgestellt sind. Ob Roeskens tiefstapelt oder der SV Rindern ein Kandidat für einen Platz in der oberen Tabellenhälfte ist, kann sich am Samstag herausstellen. Schließlich wird dem Gast TuS Xanten ein Spitzenplatz zugetraut.

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Kevelaerer SV - SV Budberg (Sonntag, 15 Uhr) Das wird ein Fußball-Festtag für den Kevelaerer SV, weil er nach drei Jahren zurück in der Bezirksliga ist. Trainer Patrick Znak geht das Unternehmen Klassenerhalt in der Gruppe vier mit vielen jungen Wilden und einem Königstransfer an. Der routinierte Dennis Tegeler, der schon in höheren Klassen aufgelaufen ist, soll das Team in der Spur halten, wenn die jungen Kräfte vielleicht zu ungestüm versuchen sollten, das Spielglück zu erzwingen. Ob es Znak gelungen ist, mit neuen Kräften aus dem eigenen Nachwuchs in der Vorbereitung ein Team zu formen, das in der Klasse bestehen kann, wird sich gegen den SV Budberg herausstellen, der in der Hinrunde der vergangenen Saison das Überraschungs-Team in der Liga war.

Viktoria Goch - TSV Weeze (Sonntag, 15 Uhr) Die Viktoria geht die Saison etwas gelassener als ein Jahr zuvor an, weil der Druck nicht mehr so groß ist. Da war die Mannschaft von Trainer Daniel Beine von Beginn an der Gejagte, jetzt ist sie in der Gruppe vier nur eines von mehreren Teams, dem der Titel zugetraut wird. Der Gocher Coach hofft, die richtigen Lehren aus der vergangenen Saison gezogen zu haben, weil dringend vermisste Führungsspieler und hoffnungsvolle Nachwuchskräfte verpflichtet wurden. Sie hinterließen in den Testspielen einen guten Eindruck. Aber es zählt halt erst am Sonntag. Ist die Viktoria wirklich weiter als vor einem Jahr: Schauen Sie am Sonntag nach im Hubert-Houben-Stadion.

RSV Praest - SV Biemenhorst (Sonntag, 15 Uhr) Lang, lang ist es her: Am 5. März 2020 hat der RSV Praest zum letzten Mal ein Pflichtspiel gewonnen. Damals gab es ein 5:0 im Bezirksliga-Derby gegen den SV Vrasselt. Es folgten Corona und überaus schwierige Zeiten in der Landesliga mit unzähligen Niederlagen und nur zwei Unentschieden für den RSV. Jetzt ist das Team mit seinem erfahrenen Coach Roland Kock zurück in der Bezirksliga. Es will jetzt schnell das Siegen wieder lernen, muss aber zum Auftakt der Saison in der Gruppe sechs durchaus mit einer Niederlage rechnen. Denn Gegner ist der SV Biemenhorst, der von der versammelten Konkurrenz immerhin als Titelanwärter Nummer eins angesehen wird.

SV Sevelen – Grün-Weiß Vernum (Sonntag, 15 Uhr) Beide Teams lieferten sich in der vergangenen Saison in der Kreisliga A Kleve/Geldern ein packendes Rennen um den ersten Platz in der Vorrunden-Gruppe zwei. Am Ende schauten beide Mannschaften nach dem zweiten Teil der Saison beim Thema Aufstieg aber in die Röhre. Und sind jetzt selbstverständlich dabei, wenn aufgezählt wird, wem diesmal der Sprung in die Bezirksliga gelingen könnte. Alleine dieser Umstand ist schon Grund genug, um sich die Partie am Koetherdyk anzuschauen. Der Gastgeber ist mit vier Punkten aus zwei Spielen, der Gegner und Tabellenführer mit der optimalen Ausbeute von sechs Zählern gestartet. Die Partie kann für beide Teams schon Aufschluss geben, wohin die Reise diesmal gehen wird.

SV Grieth – Uedemer SV (Sonntag, 15 Uhr) Martin Würzler, Trainer des Bezirksliga-Absteigers Uedemer SV, hatte der Saison in der A-Liga eher etwas skeptisch entgegengeblickt. Denn er hatte in der Vorbereitung festgestellt, dass seine Spieler wegen der anstrengenden Wochen im Abstiegskampf ein wenig die Lust am Fußball verloren hatten. Jetzt haben sie bestimmt wieder Spaß. Der USV ist mit zwei Siegen gestartet. Mit erst einem Zähler auf dem Konto hinkt der SV Grieth dagegen den eigenen Erwartungen hinterher. Er will gegen Uedem zeigen, dass er es besser kann.