Fußball : Die Zweikampfmonster

Fußball-Landesliga, Gruppe 2: Spielvereinigung Hönnepel-Niedermörmter – PSV Wesel-Lackhausen (Freitag, 19.30 Uhr).

Die Hinrunde der Landesligasaison neigt sich dem Ende entgegen. Die Spielvereinigung Hönnepel-Niedermörmter soll ihr letztes Hinrundenspiel am Freitagabend bestreiten: um 19.30 Uhr zuhause gegen den PSV Wesel-Lackhausen.

Und zwar auf dem Nebenplatz der Sportanlage, denn nur dort steht Flutlicht zur Verfügung. Ob die Partie wie geplant um 19.30 Uhr angepfiffen wird, wollte SV-Trainer Thomas von Kuczkowski aber am Donnerstagnachmittag noch nicht unterschreiben. „Wir würden gerne spielen – aber ob der Platz am Freitagabend bespielbar ist, entscheidet die Stadt Kalkar“, so der Coach. Einiger Regen war zuletzt heruntergekommen in der Hansestadt, hinterließ auch auf dem „bebenden Acker“, der Spielstätte der Spielvereinigung, seine Spuren.

Sollte die Partie stattfinden, reist der PSV am Freitag als Tabellenfünfter nach Kalkar: 26 Punkte holte die Mannschaft von Trainer Björn Assfelder in 16 Partien, 35 Tore stehen 26 Gegentoren gegenüber. Zuletzt trennte der Postsport- und Spielverein sich in der Liga Unentschieden von Verfolger VSF Amern (2:2), davor gab es im Pokal eine überraschende 1:5-Niederlage gegen den A-Ligisten DJK Barlo. Sein jüngstes Spiel bestritt der PSV erfolgreich: Ein Freundschaftsspiel gegen den Bezirksligisten DJK Arminia Klosterhardt gewann die Assfelder-Elf am vergangenen Freitag mit 2:1.

Erfolgreich war zuletzt auch die Spielvereinigung Hönnepel-Niedermörmter: 2:1 siegten die Schwarz-Gelben im Ligaspiel beim Konkurrenten VfR Krefeld-Fischeln und verließen damit die Abstiegszone. „Die drei Punkte gegen Krefeld-Fischeln waren eminent wichtig – was das Tabellenbild betrifft, aber auch mit Blick auf die Moral der Mannschaft“, so von Kuczkowski. Schmal ist jedoch der Vorsprung auf Verfolger Blau-Weiß Dingden, der mit einem Punkt weniger auf Rang 15 lauert. Umso mehr wolle man am Freitag alles daran setzen, zuhause gegen den PSV nachzulegen.

Nicht weniger als einer fehlerfreien Leistung bedürfe es jedoch, um gegen den „enorm robusten und zweikampfstarken“ PSV erfolgreich zu sein, sagt der Trainer der Schwarz-Gelben. Einen Vorgeschmack auf die Stabilität der Weseler Kicker und deren Qualität für die Top fünf der Liga habe man bereits in der Vorbereitung gewinnen können, sagt von Kuczkowski. Das Freundschaftsspiel am 6. Juli gewann der PSV zuhause mit 4:2.

Neben einer extrem robusten gegnerischen Mannschaft erwartet der SV-Trainer am Freitagabend einen gewieften Trainer auf der Gegenseite.

„Björn Assfelder ist ein sehr angenehmer Gesprächspartner. Wir tauschen uns einmal pro Woche aus. Ich hoffe allerdings, dass er seine Kompetenz als Trainer am Freitag zuhause lässt“, sagt Thomas von Kuczkowski.