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Fußball: Die SGE strotzt vor Selbstvertrauen

Fußball : Die SGE strotzt vor Selbstvertrauen

Der Fußball-Landesligist aus Bedburg-Hau hat einen starken Start in die Rückrunde hingelegt. Nun geht es am Sonntag, 15 Uhr, auswärts gegen den Aufstiegs-Kandidaten Teutonia St. Tönis. Drei Akteure der SGE sind zurück im Training.

Sieben Punkte, nur ein Gegentor und Platz vier. Viel besser hätte der Start ins Jahr 2020 für den Fußball-Landesligisten SGE Bedburg-Hau nicht laufen können. Was die Mannschaft der Grün-Schwarzen in ihrer Premierensaison in der Klasse zeigt, das kann sich mehr als sehen lassen. Auch der kommende Gegner, der Tabellenzweite Teutonia St. Tönis, bei dem die SGE am Sonntag um 15 Uhr antritt,, legt bisher eine überragende Serie hin und darf sogar vom Aufstieg in die Oberliga träumen.

Wenn die Hasselter auf der Tönisvorster Jahn-Sportanlage auf den Tabellenzweiten treffen, dann wartet ein echter Brocken auf die Elf von Trainer Sebastian Kaul. Ausgerechnet die Grün-Schwarzen waren es, die in der Hinrunde für lange Zeit der letzte Gegner waren, die gegen St. Tönis den Platz als Sieger verließen. Damals gewannen die 05er mit 2:1 durch Tore von Falko Kersten und Robin Deckers. Danach gewannen die Teutonen 13 Partien, mussten sich nur zweimal mit einem Unentschieden begnügen. Erst am 18. Februar mussten die Schützlinge von Coach Bekim Kastrati, Ex-Profi von Borussia Mönchengladbach und Eintracht Braunschweig, das Gefühl einer Niederlage ertragen, als der 1. FC Mönchengladbach die Oberhand behielt.

Mit drei Punkten Rückstand auf Ligaprimus SpVgg. Sterkrade-Nord wollen die Grün-Gelben das Rennen um den Meistertitel bis zum Ende offen halten. Doch nun, dass weiß St. Tönis auch, kommt mit der SGE Bedburg-Hau ein Team, das besonders gerne den Favoritenschreck spielt. In der vergangenen Woche besiegte der Fusionsklub den SC Kapellen (2:0) und will sich nun auch in Tönisvorst nicht in Ehrfurcht ergeben.

Das betont auch Hasselts Co-Spielertrainer Christian Klunder: „Wir müssen uns nicht verstecken, denn wir strotzen vor Selbstvertrauen. Im Moment kann uns nichts umwerfen, auch der personelle Engpass nicht.“ Trotzdem zollt „Theo“ der Teutonia großen Respekt: „Die haben mit Burhan Sahin und Rene Jansen zwei starke Angreifer. Deren Serie war unglaublich. Die stehen auf jeden Fall zurecht da oben. Wir fahren da aber trotzdem hin, um Paroli zu bieten und am Ende etwas mitzunehmen. Wenn das mal nicht so ist, dann können wir das auch akzeptieren.“ Leon Claaßen, Leon Müller und Jordi van Kerkhof befinden sich wieder im Training. Dominik Ljubicic (weiterhin verletzt) und Falko Kersten (Rotsperre) fallen weiter aus.