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Die Highlights am Wochenende auf den Plätzen im Kreis Kleve

Fußball : Diese Fußball-Spiele sollten Sie am Wochenende im Blick haben

Ob Abstiegskampf oder Aufstiegsrennen – am Wochenende ist auf den Fußballplätzen im Kreis Kleve wieder einmal reichlich Spannung angesagt.

SV Walbeck – Borussia Veen (Sonntag, 15 Uhr). Wer den Nervenkitzel im Abstiegskampf liebt, sollte sich am Sonntag auf den Weg zum Bergsteg machen. Der Gastgeber hat nach der 2:7-Niederlage beim Titelaspiranten Viktoria Goch wieder einmal die rote Laterne übernommen. Da zählt im Duell mit dem Vorletzten aus Alpen nur ein Sieg, wenn die von Stefan Poetters und Klaus Thijssen trainierte Mannschaft nicht frühzeitig das rettende Ufer aus den Augen verlieren möchte. Zumal der SV Walbeck im Vergleich zur Konkurrenz auf den Abstiegsrängen ein Spiel mehr ausgetragen hat. An guten Tagen treten die Grün-Weißen gerne auch mal wie ein Spitzenteam auf – erinnert sei an das 1:1 gegen Spitzenreiter SV Budberg oder an das Weiterkommen im Niederrhein-Pokal gegen den Landesligisten VfL Rhede. Ab sofort ist Konstanz das Schlüsselwort im Kampf um den Klassenerhalt.

SV Sevelen – TSV Nieukerk (Sonntag, 15 Uhr). Der TSV Nieukerk ist schon ein Phänomen. Die Mannschaft um Trainer Wilfried Steeger stellt den mit Abstand gefährlichsten Angriff der Liga. 40 Tore in zehn Spielen – macht einen satten Schnitt von vier Treffern pro Partie. Dennoch hat der TSV gerade einmal die Hälfte ihrer Spiele gewonnen und „nur“ 17 Punkte auf ihrem Konto. Die angestrebte Teilnahme an der Aufstiegsrunde ist somit für den aktuellen Tabellenvierten noch längst nicht in trockenen Tüchern. Den Spitzenreiter vom Koether­dyck hat’s am vergangenen Sonntag erstmals erwischt. Ausgerechnet bei der abstiegsgefährdeten Arminia aus Kapellen musste sich die Mannschaft überraschend mit 1:3 geschlagen geben – da ist Wiedergutmachung angesagt.

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Alemannia Pfalzdorf – SV Nütterden (Sonntag, 15.30 Uhr). In der Kreisliga A, Gruppe 1, empfängt Tabellenführer Alemannia Pfalzdorf den Dritten SV Nütterden zum Spitzenspiel der elften Runde. Während die Gastgeber bestrebt sind, sich eine bestmögliche Ausgangslage für die Aufstiegsrunde zu verschaffen, geht es für die Mannschaft aus Nütterden darum, den Platz unter den ersten Fünf zu festigen, um auch nach der Winterpause im Konzert der Großen mitzumischen. Die Gäste befinden sich in guter Form, sind seit vier Partien ungeschlagen und reisen entsprechend selbstbewusst zum Gocher Berg. Die Zuschauer dürfen sich auf ein Duell zweier Mannschaften freuen, deren Trainer großen Wert auf die spielerischen Elemente legen.

SG Kessel/Ho.-Ha. – Sturm Wissel (Sonntag, 15 Uhr). Die Spielgemeinschaft hat in den vergangenen Wochen eindrucksvoll gezeigt, dass sie einfach zu stark für die Abstiegsrunde ist. In den vergangenen sieben Spielen gab’s nur eine Niederlage. Und das 0:1 bei Topfavorit Alemannia Pfalzdorf fiel unglücklich aus. Gegen den Tabellenvierten aus Wissel heißt’s nachlegen. Denn der Vorsprung auf den undankbaren sechsten Platz, den aktuell der TSV Weeze II einnimmt, beträgt gerade einmal einen Punkt.

Concordia Goch – Viktoria Winnekendonk (Sonntag, 15 Uhr). Mehr Mittelfeld geht kaum: Die Concorden rangieren mit drei Siegen, drei Remis, drei Niederlagen und 20:23-Toren auf Platz zehn in der Gruppe zwei der B-Liga Kleve/Geldern. Aus den ersten vier Partien sprang nur ein Zähler heraus, danach folgte eine Serie von fünf ungeschlagenen Begegnungen. Zuletzt errang das Team beim Schlusslicht SV Walbeck II nach 1:3-Rückstand noch ein 3:3. Jetzt gibt an der Vulkeskuhle Spitzenreiter Viktoria Winnekendonk seine Visitenkarte ab. Der Gastgeber setzt auf seine „Lebensversicherung“: Wenn der 36-jährige Torjäger René Schneider wieder zuschlägt, ist eine Überraschung nicht ausgeschlossen.

DJK Hüthum-Borghees – 1. FC Heelden (Sonntag, 15 Uhr). Die DJK könnte die Tabellenführung in der Kreisliga B Rees/Bocholt, Gruppe eins, übernehmen. Voraussetzung ist ein Sieg im Heimspiel gegen den 1. FC Heelden. Mit einem Erfolg würde das Team die spielfreie Mannschaft von BW Bienen von Platz eins verdrängen. Allerdings wird es für die DJK, die sich zu Saisonbeginn unter anderem mit dem Oberliga-erfahrenen Abdullo Saidov verstärkt hatte, nicht einfach werden, da der 1. FC Heelden auch unter Zugzwang steht.