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Die Basketballer des VfL Merkur Kleve unterlagen Tabellenführer Black Eagles Düsseldorf. Erst in der zweiten Halbzeit sicherten die Gäste den Sieg.

Basketball : Eine Halbzeit Hoffnung

Basketball: Die Landesliga-Herren des VfL Merkur Kleve hielten gegen den ungeschlagenen Tabellenführer eine Hälfte gut mit. Am Ende stand eine 59:74-Niederlage.

Am zehnten Spieltag der Basketball-Landesliga der Herren empfing der VfL Merkur Kleve den ungeschlagenen Tabellenführer Black Eagles Düsseldorf. Trotz einer ansprechenden Leistung unterlagen die Schwanenstädter am Ende mit 59:74 (30:34). Wobei die erste Hälfte nahezu ausgeglichen verlief.

Von Beginn an entwickelte sich in der Sporthalle des Freiherr-von Stein-Gymnasium eine ansehnliche Partie. Dies lag nicht zuletzt an der souveränen Leitung der Partie durch die beiden Unparteiischen, die mit ihrer Regelauslegung für nur wenig Unterbrechungen und damit für ein temporeiches Spiel sorgten. Beide Teams dankten es mit einer über die gesamte Spielzeit fair geführten Partie. Den Gästen aus der Landeshauptstadt, die vor Beginn der Spielzeit deutlich die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga als Saisonziel formuliert hatten, gelang dabei der bessere Start in die Partie. Nach vier Minuten führten sie mit 8:0. Doch dann fand auch das Heimteam um Trainer Nicolai Radic in die Partie. Bis zum Ende des ersten Spielabschnittes verkürzten die Klever auf 11:15. Im zweiten Viertel dann sahen die Zuschauer eine Partie auf Augenhöhe. Der VfL glich zunächst aus und von da an lieferten sich die Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Zur Halbzeit stand es dann 30:34.

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Die Vorentscheidung in dieser Partie fiel dann nach dem Seitenwechsel. Scheinbar hatte der Düsseldorfer Coach in der Kabine einige deutliche Worte gesprochen. Denn sein Team spielte nun deutlich aggressiver gegen den Ball und baute den Vorsprung kontinuierlich Punkt um Punkt aus. In dieser Phase fehlten den Gastgebern letztendlich die spielerischen Möglichkeiten um den Lauf der Gäste zu stoppen. So stand es vor dem Schlussviertel 47:63. Zwar versuchten die Merkurianer in den letzten zehn Minuten der Partie noch eine Kehrtwende zu erreichen und gewannen diesen Spielabschnitt auch mit 12:11. Doch die Gäste präsentieren sich als zu abgeklärt um diese Partie noch aus der Hand zu geben und nahmen, verdient, die Punkte mit nach Hause. Dennoch war Kleves Coach Radic nach der Partie zufrieden. „Ich hatte eigentlich nicht gedacht, dass wir so gut gegen den Tabellenführer mithalten können. Ein Lob an meine Mannschaft, sie hat eine tolle Leistung gezeigt, auf die ich wirklich stolz bin.

VfL Merkur Kleve: Yupeng (13), Kerenker (5), Selmanaj, Herter (2), Daute (10), Tsironis (11), Murariu (8), Hommels (10)

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