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Fußball: Die Aufholjagd muss gegen Rhede beginnen

Fußball : Die Aufholjagd muss gegen Rhede beginnen

Nur drei Siege, 17 Punkte aus 20 Spielen und vorletzter Tabellenplatz - den Saisonverlauf hatte sich Fußball-Oberligist SV Hönnepel/Niedermörmter sicherlich ganz anders vorgestellt. Die Mannen von Trainer Georg Mewes befinden sich in akuter Abstiegsgefahr, es droht den Schwarz-Gelben der Sturz in die Landesliga. Das weiß auch der Übungsleiter, der von seinen Jungs im neuen Jahr bessere Leistungen und vor allem positivere Ergebnisse einfordert: "Wir haben in vielen Spielen weit unter unseren Möglichkeiten gespielt. Wir sind stärker, als es der momentane Rang aussagt, aber der Punktestand lügt nicht. Wir müssen jetzt eine Aufholjagd starten."

Beginnen will man damit im sonntäglichen Heimspiel gegen den VfL Rhede, eine wahrlich nicht leichte Aufgabe für den SV gegen einen Gegner, der 31 Punkte auf dem Konto hat und im vorderen Mittelfeld der Tabelle platziert ist. Mewes weiß um die Stärken des Gegners: "Rhede stellt eine junge Mannschaft, die sehr konterstark ist. Es ist wichtig, dass wir die Partie geduldig angehen. Wir dürfen nicht ins offene Messer laufen. Wenn wir das entscheidende Tor erst zehn Sekunden vor Schluss erzielen, ist das auch in Ordnung."

Zehn Siege will Mewes mit seinen Schützlingen in den noch ausstehenden 18 Spielen holen: "Das ist natürlich eine Herkulesaufgabe, aber ich bin sicher, dass wir das schaffen können. Nach dem bisherigen Saisonverlauf fällt es nicht leicht, daran zu glauben. Die Mannschaft wird alles versuchen. Wir müssen von unseren spielerischen Möglichkeiten überzeugt sein."

Mehr Durchschlagskraft im Angriff und eine solidere Abwehrarbeit fordert er für die restliche Spielzeit, in der alle Akteure ständig bis an ihre Leistungsgrenze gehen müssen. Nur dann kann es gelingen, die drohende Landesligazugehörigkeit zu verhindern.

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Sowohl für den SV als auch für den Gast aus Rhede bedeutet die Partie am Sonntag die erste im neuen Jahr. Mewes: "Beide Teams wissen nicht, wo sie nach der langen Pause stehen. Ich glaube, dass es zunächst einmal ein Abtasten geben wird. Später wird sich dann zeigen, wer die besseren Karten hat. Ich hoffe, dass diesmal das Glück auf unserer Seite ist."

Zehn Positionen hat Georg Mewes nach dem letzten Test in Duisburg fest vergeben. Schlüssig ist er sich noch nicht darüber, wer auf der rechten Außenbahn spielen wird: "Da gibt es noch einen gewissen Konkurrenzkampf Die letzten Trainingseindrücke müssen entscheiden." Sicher ist, dass mit Andre Trienenjost und Philipp Brouwers zwei Sturmspitzen auflaufen werden. Wenn man aufholen wolle, müsse man höheres Risiko gehen, so Mewes, der vom Klassenerhalt fest überzeugt ist: "Wir haben die Klasse, um uns in der Oberliga zu halten.

Ich bin sicher, dass wir es schaffen werden."

(RP/ac)