Der Saisonrückblick des SV Sturm Wissel

Fußball : A-Ligist Sturm Wissel: Trotz Horror-Finale große Zufriedenheit

Am letzten Spieltag verlor Wissel 1:9 gegen Pfalzdorf. Mit 44 Punkten belegten die Kalkarer in der Abschlusstabelle jedoch einen starken sechsten Rang.

Das letzte Saisonspiel trübte ein wenig die Zufriedenheit von Trainer Marco Schacht im Rückblick auf die Saison des BV Sturm Wissel. „Mit 1:9 in Pfalzdorf zu verlieren war wirklich sehr bitter. Wer mich kennt weiss, dass so etwas an mir nagt. Und ich kann versichern, dass wir einfach nur einen katastrophalen Tag erwischt haben und sonst nichts!“ Von dieser Partie abgesehen kann das Team aus dem Dünendorf mit der abgelaufen Spielzeit in der A-Liga wirklich zufrieden sein.

Die Trainervorgabe, sich um mindestens einen Platz im Vergleich zum Vorjahr zu verbessern, wurde erreicht. Mit 44 Punkten belegten die Wisseler in der Abschlusstabelle den sechsten Rang. „Gerne wären wir Fünfter geworden, dafür hat es am Ende leider nicht gereicht. Doch wenn man sieht, wer in der Tabelle alles vor uns Platziert ist, können wir mit unserer Leistung wirklich sehr zufrieden sein“, erklärt Schacht. Allerdings zeigten die Rot-Weissen wie fast keine Mannschaft in der Liga zwei Gesichter. Auf der einen Seite das überragende Auftreten auf heimischen Platz. Nur gegen den Meister aus Weeze musste sich die Schacht-Truppe zuhause geschlagen geben. Ansonsten gab es noch drei Unentschieden und beachtliche zehn Sieg.

Mit stolzen 33 Punkten aus 14 Partien bedeutet die in der Heimspieltabelle den zweiten Rang. Anders dagegen die Punkteausbeute auf fremden Geläuf. Hier waren es am Ende „nur“ elf Punkte. „Das ist für uns als Trainer auch definitiv nicht zu erklären. Wenn wir einen Lösungsansatz wüssten, hätten wir diesen angebracht. So bleibt es am Ende eine Tatsache, die es in der kommenden Spielzeit positiv zu verbessern gilt“, hat der Wisseler Übungsleiter auch keine Erklärung für die „Auswärtsschwäche“ seiner Elf.

Den Grund, warum es am Ende nicht für eine bessere Platzierung ausgereicht hat, hat Marco Schacht auch schon gefunden. „Nach der Winterpause haben wir direkt Pfalzdorf besiegen können. Doch dann haben wir einen Durchhänger gehabt. In sieben Partien konnten wir nur einmal gewinnen und haben somit den Anschluss nach oben verloren. Das war zum damaligen Zeitpunkt wirklich eine Frage der Einstellung der Mannschaft. Und es hat einiger intensiver Gespräche bedurft, dies abzustellen.“ Und das dann am Ende doch mit Erfolg.

Denn nach der deutlichen 1:6-Niederlage in Weeze drehten die Wisseler auf. Fünf Spiele in Folge konnte die Mannschaft gewinnen und sicherten sich soden sechsten Tabellenplatz. Ein besonders Lob hat der Trainer am Ende noch für drei seiner Akteure übrig. „In der Offensive hat natürlich Maximilian Janssen mit seinen 25 Treffern und mehr als nur beachtlichen 18 Vorlagen überragt. Im Mittelfeld hat mich besonders die Leistung von Andre Janssen über die gesamte Saison hin beeindruckt. Und schließlich Tim Hüwels in der Defensive, der immer wieder unter Beweis gestellt hat, wie wichtig er für uns ist.“

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