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Lokalsport: Der Kampf um den Anschluss beginnt

Lokalsport : Der Kampf um den Anschluss beginnt

Fußball-Kreisliga A: Fast alle Teams auf den Abstiegsrängen liegen mindestens fünf Punkte vom rettenden Ufer entfernt.

Maximal fünf Mannschaften werden aus der Fußball-Kreisliga A absteigen. Auf diesen letzten Rängen werden vier von den jetzigen fünf Teams auch am Sonntag bleiben. Einzig der SV Herongen kann mit einem Sieg im "Sechs-Punkte-Spiel" bei der DJK Appeldorn die Abstiegszone verlassen. Die übrigen vier müssen ebenfalls punkten, um zumindest den Anschluss an das Vorderfeld zu wahren. Zum Spitzenspiel treffen sich der Tabellenzweite Uedemer SV und der Vierte, Viktoria Goch II.

DJK Appeldorn – SV Herongen (Sa., 16 Uhr). Zwei Punkte liegt die DJK vor den Herongern auf Rang elf – aktuell dem letzten Nicht-Abstiegsplatz. Jens Hoffmanns Plan: "Unsere Viererkette wird HSV-Torjäger David Kolokoh ausschalten." Der DJK-Trainer weiß, dass Herongen die Punkte genauso gut gebrauchen kann wie Appeldorn. Herongens Trainer Andreas Pasch schöpft nach dem 2:1-Auswärtssieg bei Viktoria Goch II wieder Zuversicht. "Wir haben verdient und nicht glücklich gewonnen", sagt er.

SV Bedburg-Hau – SV Sevelen (So., 15 Uhr). 14 Gegentore wurden den Sevelenern in den vorherigen zwei Spielen eingeschenkt. Nun geht es darum, die punktgleiche SV Bedburg-Hau auf Distanz zu halten. Thomas Erkens, Trainer der Gastgeber, will das 0:8 der Sevelener nicht überbewerten. "Auch bei uns ist zu erkennen, dass es an Selbstbewusstsein fehlt", begründet er.

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DJK Twisteden – TSV Weeze (So., 15 Uhr). Nach drei Unentschieden in Folge wird TSV-Trainer Kevin Minor nicht müde, weiterhin "eine bessere Chancenverwertung" zu fordern. "Wir werden auf drei Punkte spielen", sagt Minor, obwohl sein Team immerhin beim Tabellendritten antritt. Twisteden hatte in Erfgen (2:4) zum ersten Mal seit Juni 2012 verloren. DJK-Trainer Andreas Raadts: "Wir wussten, dass wir eine Niederlage kassieren würden. Aber ärgerlich ist, dass sie unnötig war." Vor dem Spiel gegen Weeze mahnt er: "Der TSV ist keine Kirmestruppe."

Viktoria Winnekendonk – Concordia Goch (So., 15 Uhr). "Die Chancenverwertung muss besser werden", fordert Sebastian Louven, der das Trainergespann Sven Kleuskens und Rainer Eichhof beim 2:1-Sieg über die DJK Labbeck/Uedemerbruch vertrat. Concordia Goch ist seit dem vierten Spieltag ungeschlagen, kommt aber mit zwei Unentschieden nicht richtig voran.

GSV Geldern – DJK Labbeck/Uedemerbruch (So., 15 Uhr). "Nicht unterschätzen" will GSV-Trainer Peter Streutgens die noch sieglosen Gäste: "Labbeck braucht jeden Punkt, und deren Personalsituation scheint sich zu entspannen." DJK-Trainer Thomas Haal bestätigt: "Gegen Geldern werde ich wieder mehr Alternativen zur Verfügung haben. Mit noch mehr Leuten werden wir auch wieder erfolgreich sein."

SV Donsbrüggen – BV DJK Kellen (So., 15 Uhr). Kellens Trainer Stefan Klümpen erklärt, warum sein Team Vorletzter des Klassements ist: "Seit Wochen rufen wir unser Potenzial einfach nicht ab. So, wie wir spielen, fragt man sich, gegen wen wir noch gewinnen sollen." Geht es nach Frank Bleisteiner, dann nicht gegen Donsbrüggen. "Ich hoffe, dass wir auch einmal so einen Lauf bekommen wie die Uedemer", sagt der Donsbrügger Trainer nach dem 1:2 beim USV.

Uedemer SV – Viktoria Goch II (So., 15 Uhr). Vor dem Spitzenspiel in Uedem ist Gochs Trainer Ismet Bozan verhalten optimistisch: "Ein Unentschieden wäre ein Erfolg, zumal mir zwei gesperrte Spieler fehlen." Güven Özgen und Murat Demirli erlebten wegen Platzverweisen das Spielende beim 1:2 gegen den SV Herongen am Sonntag nicht mehr auf dem Rasen mit. Auf Uedemer Seite erwartet Spielertrainer Christian Klunder ein Duell auf Augenhöhe. "Goch ist nicht umsonst Meister der Kreisliga B1 geworden", sagt er.

Rheinwacht Erfgen – BV Sturm Wissel (So., 15 Uhr). BV-Trainer Ottmar Döllekes geht nach dem 8:0-Sieg beim SV Sevelen II aus, dass sich sein Team nun einen Sieg bei der Rheinwacht erarbeiten müsse. Dort herrschte unter der Woche noch Ausnahmezustand, der Landesligist 1. FC Kleve trat bei Erfgen zum Kreispokal an. Rheinwacht-Spielertrainer Norman Lousée sah das Spiel als Höhepunkt an. "Ich hoffe, dass wir diese Form auch gegen Wissel zeigen können."

(RP)