Lokalsport: Der Fünfkampf um den ersten Platz

Lokalsport : Der Fünfkampf um den ersten Platz

Fußball-Kreisliga A: Ein Quintett spielt am letzten Spieltag der Hinrunde um die Herbstmeisterschaft. Am anderen Ende der Tabelle haben Schlusslicht Siegfried Materborn und Viktoria Goch II als Vorletzter schon Winterpause.

Die Ergebnisse des vorherigen Wochenendes haben die Mannschaften der Kreisliga A noch enger zusammen geschoben. Fünf Teams haben die Chance, am letzten Spieltag des Jahres als Tabellenführer in die Winterpause zu gehen. Vernum will die eben erst eroberte Spitze gegen Walbeck, Aldekerk, Geldern und Donsbrüggen verteidigen.

GSV Geldern - DJK Twisteden (Sonntag, 14.15 Uhr). Das Heimrecht wurde zur Schonung der Platzanlage in Twisteden getauscht. Nach der Niederlage in Donsbrüggen wollte GSV-Trainer Peter Streutgens seine Mannen in dieser Woche wieder aufrichten. "Wir müssen für einen vernünftigen Abschluss punkten", hofft er trotz des Ausfalls des gesperrten Ozan Karadag auf einen versöhnlichen Jahresabschluss. Nach dem Voba-Cup und dem Kreispokal treffen der GSV und Twisteden zum dritten Mal seit der Sommerpause aufeinander. Zweimal hatte der GSV bislang die Nase vorn. "Wir setzten trotzdem darauf, noch einen Dreier einzufahren", sagt DJK-Trainer Andreas Raadts.

DJK Appeldorn - SV Rindern (Sonntag, 14.15 Uhr). Nach der 1:5-Niederlage bei Concordia Goch erwartet Appeldorns Co-Trainer Oliver Gatz eine Leistungssteigerung: "Mit der Einstellung der zweiten Halbzeit werden wir nichts holen." Die Gastgeber wollen ebenso wie die Gäste aus Rindern mit einem positiven Ergebnis in die Winterpause gehen. "Appeldorn ist auf eigenem Platz schwer zu bespielen", weiß Rinderns Trainer Christian Roeskens von der Heimstärke der DJK. Aufgrund der langen Verletztenliste ist man beim SV froh, wenn bald Winterpause ist.

SV Walbeck - Kevelaerer SV (Sonntag, 14.15 Uhr). Mit der 1:5-Derbyniederlage in Vernum verlor Walbeck die Tabellenführung an Grün-Weiß. Walbecks Trainer Andreas Holla glaubt, dass sein Team gegen Kevelaer wieder in der Spur sein wird: "Wir werden aus den Fehlern, die wir gegen Vernum gemacht haben, lernen." Gegen Kevelaer soll es wieder aufwärts gehen, der KSV will sich aber nicht geschlagen geben. "Gegen Spitzenmannschaften spielen wir immer gut, dass hat auch das 1:1 gegen Aldekerk gezeigt", sagt Dieter Ehm, Trainer der Kevelaerer, optimistisch.

BV Sturm Wissel - Concordia Goch (Sonntag, 14.15 Uhr). Beim BV ist man sicherlich auch froh, dass bald Winterpause ist und man sich für den zweiten Teil der Serie neu aufstellen kann. Um den Schaden nach der Hinrunde möglichst gering zu halten, wollen die Rot-Weißen gegen die Grünen aus Goch noch einmal punkten. Das aber wollen die Concorden, die ihr Tal offensichtlich durchschritten haben, auch. "Mit einem Dreier nachlegen, um oben dran zu schnuppern", gibt Jojo Kolmer die Marschroute bekannt.

TSV Weeze - Grün-Weiß Vernum (Sonntag, 14.15 Uhr). "Da müssen wir kleine Brötchen backen", schiebt TSV-Trainer Hartmut Bieck die Favoritenrolle den Gästen zu. "Wir werden uns natürlich wehren und die Punkte nicht kampflos überlassen", kündigt Bieck aufgekrempelte Ärmel an. Vernums Trainer Sascha Heigl hat sich fest vorgenommen, dem 5:1-Sieg über den SV Walbeck ein weiteres Erfolgserlebnis folgen zu lassen. "Wir werden in Weeze alles geben, um die Tabellenführung zu verteidigen", verspricht Heigl.

FC Aldekerk - SV Donsbrüggen (Sonntag, 14.15 Uhr). Zwei Teams, die rechnerisch noch Herbstmeister werden können, treffen in Aldekerk aufeinander.

Die Gastgeber warten seit ziemlich genau vier Wochen auf den nächsten Sieg. Besser sieht es in Donsbrüggen aus. "Auch in Aldekerk werden wir dem Gegner den Ball überlassen und zugreifen, bevor es gefährlich wird", kündigt SVD-Trainer Frank Bleisteiner eine Fortsetzung der Taktik an, mit der die Blau-Weißen zuletzt erfolgreich waren und 3:1 gegen den GSV Geldern gewannen. Markus Euwens fehlt wegen Gelbsperre, und hinter den Einsätzen von Henning Steenhuis und Tobias Brock stehen noch Fragezeichen.

Spielfrei sind Viktoria Goch II und Siegfried Materborn.

(buer)
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