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Damen-Teams von WRW Kleve vor schwerer Tischtennis-Saison

Tischtennis : Für WRW Kleve geht’s nur um den Klassenerhalt

Die erste Damen-Mannschaft, die den Sprung in die Dritte Liga geschafft hat, und das zweite Team, Neuling in der Regionalliga, stehen vor einer schweren Saison. Die Vorfreude ist wegen der Pandemie etwas getrübt.

Klaus Seipold ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst, die auf die erste und zweite Damen-Mannschaft von WRW Kleve in der neuen Tischtennis-Saison wartet. „Es kann für uns nur um den Klassenerhalt gehen“, sagt der Teammanager der beiden Mannschaften, die künftig eine Liga höher aufschlagen. WRW I hatte den Titelgewinn in der Regionalliga und den Aufstieg in die Dritte Bundesliga schon in der Tasche, bevor die Saison Mitte März wegen der Corona-Pandemie abgebrochen werden musste. Das zweite Team stand da an der Spitze der Oberliga und ist nun Regionalligist.

Für Seipold ist der Verbleib in den höheren Ligen nicht nur das Maß aller Dinge, weil es für einen Neuling in der Regel kein anderes Ziel gibt. Er setzt die Erwartungen auch niedrig an, weil einige der künftigen Konkurrenten in beiden Klassen sich erheblich verstärkt haben. „Vor allem in der Dritten Liga sind einige Teams enorm stark aufgestellt. Man muss dabei natürlich abwarten, ob alle Spielerinnen, die gemeldet wurden, auch tatsächlich immer eingesetzt werden“, sagt Seipold.

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Bei WRW Kleve I ist klar, dass die Mannschaft, die auf dem Meldebogen steht, nicht identisch mit dem Team sein wird, das an der Platte den Klassenerhalt in Liga drei schaffen will. Denn an den Positionen drei und vier sollen die Nachwuchsspielerinnen Pia Dorißen, Mara Lamhardt und Lea Vehreschild die Chance erhalten, Bundesliga-Erfahrung zu sammeln. Aya Umemura, Jessica Wirdemann, Yuko Imamura und Judith Hanselka werden abwechselnd im oberen Paarkreuz des Neulings eingesetzt, der am Sonntag, 13. September, mit dem Heimspiel gegen Hannover 96 startet.

Pia Dorißen, Mara Lamhardt und Lea Vehreschild bilden zudem mit Maria Beltermann den Stamm der zweiten Mannschaft in der Regionalliga. „Es war ein hartes Stück Arbeit, alle Spiele so zu legen, dass es für unsere drei Eigengewächse an den Wochenenden nicht zu einer Doppelbelastung mit Einsätzen in der Dritten Liga und der Regionalliga kommt. Aber es ist gelungen“, sagt Seipold. Als Ersatz für den Notfall steht Liza-Marie Siegmund parat. Das erste Spiel bestreitet WRW Kleve II am Sonntag, 30. August, beim TTC GW Fritzdorf.

Nach welchem Modus die Saison in den beiden Klassen ausgetragen wird, steht noch nicht fest. Denn der Deutsche Tischtennis-Bund scheint mittlerweile zu planen, auch in den Ligen, die unter seiner Regie stehen, zunächst darauf zu verzichten, Doppel in den Mannschaftsspielen auszutragen. „Offiziell ist das zwar noch nicht. Doch da in den meisten Landesverbänden erst einmal keine Doppel gespielt werden, scheint die Tendenz beim DTTB jetzt auch in diese Richtung zu gehen“, sagt Seipold.

Die Vorfreude auf die Saison hält sich beim Teammanager von WRW wegen der Pandemie in relativ überschaubaren Grenzen. „Das Thema Corona überschattet nach wie vor irgendwie alles. Deshalb blicke ich der Saison, auf die wir uns eigentlich ausschließlich freuen sollten, auch mit ein wenig Bauchschmerzen entgegen. Zumal jetzt noch niemand sagen kann, ob die Spielzeit überhaupt durchgezogen werden kann. Alles steht und fällt halt damit, ob es eine zweite Corona-Welle gibt oder nicht“, sagt Seipold.

Trotz der langen Pause sieht er die beiden Mannschaften gut auf den harten Abstiegskampf vorbereitet. „Die Spielerinnen sind fit. Sie haben aber fast nur einzeln trainiert. Ein Training mit der kompletten Mannschaft haben wir aus terminlichen Gründen bislang noch nicht hinbekommen“, so der Teammanager.